Elterninformation

Computerspiel-AG

Posted on18 Sep 2020

“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.” – Friedrich Schiller

Spielen ist ein Handeln frei von Notwendigkeit und Pflicht und bietet in diesem Sinne Strategietraining, Probehandeln und eine besondere Erfahrung von Freiheit, wobei letztere gleichsam den Wert des Spielens ausmacht. Viele Menschen würden sicher sagen, dass für sie Spielen ein Grundbedürfnis sei. In einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt verändert sich das Spielverhalten vieler Kinder. Bei dieser Entwicklung hin zum Digitalen möchten wir an der IGS die Schüler*innen nicht allein lassen. Aus diesem Grund bieten wir in diesem Schuljahr eine Computerspiel-AG. Hier werden die Schüler*innen bei ihren Interessen abgeholt und mit dem Ziel, die Kompetenzen zum Arbeiten im Team sowie dem Entwickeln von Strategien zu fördern, pädagogisch begleitet. Darauf freue ich mich sehr. Die Computerspiel-AG richtet sich an SuS der Klassen 6,7 und 8 und findet jeden zweiten Freitag von 14.40 bis 16.15 statt.

Tim Reisdorf

 

Exkursion

Posted on18 Sep 2020

Im Rahmen der Forschungsarbeit wählen wir, die Schüler der Klassen 9 und 10 zu Beginn des Schuljahres 20/21 ein Thema, mit dem wir uns in diesem Jahr vertieft beschäftigen und welches wir mit einer schriftlichen Ausarbeitung sowie einem Kolloquium abschließen. Vor dem Hintergrund meines Berufswunsches “Mechatroniker” und passend zum diesjährigen Schulmotto “Future Cities” habe ich mir für meine Forschungsarbeit das Thema “Smart Home” ausgewählt. Zum Einstieg in die Thematik habe ich gemeinsam mit meinem Betreuer Herrn Reisdorf den Flagship Store eines führenden Herstellers besucht. Hier wurden uns vernetzte und fernsteuerbare Geräte sowie automatisierbare Abläufe vorgestellt und wir haben diese ausprobiert, z.B. das Steuern der Lichtanlage des Fernsehers oder der Lüftungsanlage über das Smartphone oder der Blick in den eigenen Kühlschrank per Fernzugriff, falls die Einkaufsliste vergessen wurde. Dabei wurden mir Vorteile, aber auch Herausforderungen für die Bewohner von Smart Homes bewusst. Angeregt durch diese für mich motivierenden Erfahrungen plane ich im weiteren Verlauf meiner Forschungsarbeit die Ausstattung eines kleinen Modellhauses mit Sensoren und Aktoren, um die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen. Auf erste Ergebnisse freue ich mich sehr.

Tobias (Klasse 10)

 

3D Drucker für den ICT-Unterricht

Posted on18 Sep 2020

In den kommenden Wochen werden Schüler*innen der Klasse 6 Komponenten für ihre Rube Goldberg-Maschinen entwerfen: Kunststoffkugeln, geneigte Flugzeuge, kleine Hebel, Keile und Schrauben. Dafür steht im ICT-Unterricht ein 3D-Drucker zur Verfügung. Auch in Klasse 7 kommt der Drucker im Kontext der Arbeit mit Bloxels zum Einsatz. Klasse 8 wird Möbelstücke unter Verwendung von Sketchup- und Tinkercad-Anwendungen entwerfen. In der Klassenstufe 9/ 10 werden Produkte entworfen, die sogenannte Arduino-Codierung beinhalten werden.

Uma Shankar Singh

Kunst und Musik

Posted on18 Sep 2020

Während der letzten zwei Wochen war Klasse 3 auf einer Mission der Musikabteilung. Zusammen mit Ben Wayman und Jonathan Armes haben unsere Schüler*innen ein Ensemble farbiger Instrumente gebaut, die im Musikraum ausgestellt werden – sieht klasse aus!

 

 

AG “Teamgeist”

Posted on15 Sep 2020

In der der AG “Teamgeist” geht es darum, sich sportlich in Mannschaftssportarten zu betätigen. Das kann Hockey, Fußball oder Volleyball sein. Im Mannschaftssport hat man langfristig nur dann Spaß und Erfolg, wenn man teamfähig ist und gemeinsam an einem Strang zieht. Dass man dabei eine Menge Spaß haben kann und gleichzeitig wichtige soziale Kompetenzen für sein gesamtes Leben lernt, ist eine tolle Sache.

Nico Bösinger

Die Theater AG

Posted on09 Sep 2020

Bei der Theater-AG geht es darum, den Schülerinnen und Schülern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Ideen durch Schauspiel ausdrücken können. Ein Schwerpunkt wird es sein, Vertrauen in das Sprechen zu entwickeln, den Körper zum Ausdruck von Ideen zu verwenden und Techniken zu entwickeln, um Texte mit sinnvoll mit nachvollziehbarer Sprechabsicht vorzutragen. Die Gruppe wird von Zeit zu Zeit kleinere Theaterstücke produzieren.

Douglas Vale

ZFA DSD GOLD – DSD II

Posted on08 Sep 2020

Weltweit erste  ZFA DSD GOLD – DSD II Blended-Learning-Fortbildung erfolgreich abgeschlossen.
Übergabezeremonie an der International German School HCMC (IGS).

Am 07. September 2020 überreichte der ZfA-Fachberater für Deutsch, Dr. Jörg Helmke, die Abschlusszertifikate an die Lehrenden der International German School HCMC (IGS) in Vietnam. 20 Teilnehmer*innen nahmen während der letzten Monate an der weltweit ersten DSD GOLD – DSD II Blended Learning Fortbildung teil. Gegenstand der Fortbildung waren sowohl didaktische Fragestellungen zum Unterricht als auch Fragen zur Durchführung der Prüfungen. Des Weiteren wurden im Kurs die Bewertung der mündlichen und schriftlichen Schülerleistungen auf dem Niveau B2/C1 geschult. Die Teilnehmenden aus Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt standen während der Fortbildung im regen fachlichen Austausch über die Plattform Moodle. Den Abschluss der Online-Fortbildung bildet üblicherweise ein Präsenzseminar.
Wir bedanken uns bei der Fachberatung Deutsch, Dr. Helmke und Thomas Dippe sowie den Entwicklern des Online-Kurses.

Dirk Thormann
Schulleiter International German School HCMC

Einschulung der Pinguine

Posted on03 Sep 2020

Geschichte zur Einschulung der ersten Klasse

Es war einmal ein kleiner Pinguin. Ein Prinz! Der lebte in einem riesigen Schloss aus Eis – mit Türmen aus Schnee, Rutschen und Fenstern mit Eisblumen.
Wenn ihm langweilig war, rutschte der kleine Pinguin auf der Eisrutsche ins kalte Meerwasser oder spielte mit einem Schneeball.
Doch am liebsten saß er in der großen Bibliothek des Schlosses und las Bücher. Von seiner Pinguin-Oma hatte er schon frühe lesen gelernt.
Beim Lesen träumte der kleine Pinguin von fernen Ländern mit grünen Palmen und ganz bunten Vögeln, von türkisfarbenen Eidechsen, riesigen Reisfeldern, von der heißen Sonne und so viel Regen, dass die Straßen manachmal zu reißenden Flüsse werden – wie bei uns gestern Abend. In den Büchern las er von Kindern, die in die Schule gehen, die gemeinsam singen, lernen, schwimmen und spielen…
Eines Tages sagte der kleine Pinguin: Ich will auch in die Schule! Also packte er seine Schultasche mit seinen Lieblingsbüchern, einem kleinen Fernrohr, einer Badehose und einem Sonnenhut.
Hmmmm, aber wie sollte er jetzt in die Schule kommen? Der kleine Pinguin rutschte die Eisrutsche aus dem Schloss herunter und watschelte zum Meer, um mit seinem besten Freund zu sprechen:
Hey großer Wal, ich möchte dorthin, wo die grünen Palmen stehen, wo es Reisfelder und viel Sonne gibt, wo der Hund Balu herumläuft und die kleine Katze hinter den Büschen vorguckt.
Der große Wal sagte: Kleiner Pinguin, die warmen Länder sind sehr weit weg und außerdem bist du viel zu dick angezogen. Du wirst schwitzen und Freunde hast du doch dort auch noch nicht…
Das ist mir egal, sagte der kleine Pinguin. Ich möchte die Welt sehen, und ich möchte endlich in die Schule!
Also watschelte der kleine Pinguin auf den großen Körper des Wals und beide schwammen und schwammen und schwammen… viele Tage und Nächte, Tage und Nächte, Tage und Nächte…
Plötzlich! Am Horizont sah man etwas, es bewegte sich. Ein Schiff, ein großes Schiff. Der Wal stoppte und sagte: Von hier musst du selbst weiterschwimmen, mein kleiner Freund.
Der kleine Pinguin bedankte sich höflich, gab dem Wal ein Küsschen und schwamm auf das große Schiff zu. Auf dem Schiff waren Schüler, die Pflanzen und Tiere des Meeres untersuchten.
Der Pinguin planschte wild im Wasser und rief den Schülern zu: Hey, guten Morgen, schnapp, schnapp… wo kommt ihr denn her?
Eigentlich kommen wir aus ganz vielen Ländern, aber wir alle lernen an der IGS in Vietnam: Guten Morgen, Xin Chao! riefen ihm die Schüler höflich zu.
Da freute sich der kleine Pinguin und klatschte mit seinen Flügelflossen: Yippi, Vietnam! Dort gibt es grüne Reisfelder und Eidechsen und bunte Vögel. Nehmt mich mit, nehmt mich mit! Ich möchte mit in eure Schule; nehmt mich mit!
Die Schüler überlegten kurz und nahmen den kleinen schwarz-weißen Pinguin mit nach Saigon. Der freute sich darauf, das erste Mal in eine Schule zu gehen.
Als der kleine Pinguin in die erste Klasse kam und seine Geschichten erzählte wurde die Klasse sehr schnell an der Schule bekannt.
Der kleine Pinguin brachte den Schülern lesen, rechnen, und malen bei. Sie lernten, warum der Mond die Sonne nie berührt, warum es nachts Sterne am Himmel gibt und warum der Mekong-Fluss immer wieder die Fließrichtung ändert.
Alle Kinder an der Schule sprachen von dieser Klasse mit dem kleinen schwarz-weißen Pinguin und nannten die schlauen Schülerinnen und Schüler dieser Klasse von nun an liebevoll die Pinguine.
* * *
Liebe Schülerinnen und Schüler der Klasse 1,
ich habe gehört, dass der kleine, schlaue Pinguin in diesem Jahr zu euch in die Klasse kommen wird.
Wie die Kinder in der Geschichte, werdet auch ihr in diesem Jahr viele Abenteuer mit dem kleinen Pinguin erleben. Ihr werdet von ihm Geschichten hören, in die Welt der Bücher eintreten und er wird euch beibringen zu lesen, zu schreiben und zu rechnen.
Natürlich hat die Pinguinklasse auch zwei sehr coole Kapitäne, die ich euch jetzt vorstellen möchte: Ich wünsche euch und eurem Klassenlehrer Florian Tietz und eurer Klassenlehrerin Jessie van der Riet ein wunderschönes erstes Schuljahr mit spannenden Abenteuern und übergebe das Ruder an die beiden Kapitäne der Pinguinklasse.

Einschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh City Einschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh City Einschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh City Einschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh City Einschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh CityEinschulung 2020/2012 IGGS Ho Chi Minh City

Erster Schultag

Posted on28 Aug 2020

Was für ein großartiger Start in das neue Schuljahr. Auch in diesem Schuljahr wurden die Schüler*innen der Klassen 2-11 auf dem Campus von der Lehrerband empfangen.
“Es ist schon sehr klasse, so coole Lehrer zu haben…”, sagte eine Schülerin nach dem Konzert. Sehr entspannt startete auch der U6-Bereich bereits am Mittwoch  in das neue akademische Jahr.
Wenn auch Sie sich ein Bild von den neuen Klassen- und Fachlehrern machen wollen, schauen Sie doch einfach einmal hier vorbei.
Wir wünschen allen Schüler*innen, Eltern und Lehrenden, insbesondere dem IB-DP-Jahrgang  einen erfolgreichen Start ins Schuljahr 2020/ 2021.

Schulbeginn 2020//2021 IGS Ho Chi Minh City Schulbeginn 2020//2021 IGS Ho Chi Minh City Schulbeginn 2020//2021 IGS Ho Chi Minh City Schulbeginn 2020//2021 IGS Ho Chi Minh City Schulbeginn 2020//2021 IGS Ho Chi Minh City

DSD – Herzlichen Glückwunsch!

Posted on19 Aug 2020

Wir sind stolz darauf, dass alle Teilnehmenden an den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz Stufe I im Durchgang  2019/ 2020 erfolgreich bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch an die IGS-ler!

Jahrbuch 2019/2020

Posted on16 Aug 2020
Zum Jahrbuch bitte hier klicken

Aufgrund der aktuellen Situation stellen wir Ihnen das Jahrbuch als Online-Ausgabe zur Verfügung.
Vielen Familien ist es wichtig, sich auch später noch an die Erlebnisse und Freunde aus der Schulzeit zu erinnern. Daher haben wir die Höhepunkte des Schuljahres 2019/ 2020 für Sie und euch festgehalten.

Viel Spaß beim Lesen.

 

 Schulausflug nach Vung Tau

Posted on04 Jul 2020

Einen Tag am Meer zu verbringen, ist für die meisten Schüler in Deutschland kaum vorstellbar. Für unsere SuS aus den Klassen 1 bis 10 jedoch war das ein Höhepunkt der diesjährigen Aktionswoche der IGS. Nach knapp zwei Stunden Busfahrt ging es mit Sonnenhut und Sonnencreme an den feinen Sandstrand und hinein ins erfrischende Nass. Neben guter Laune und Wasserschlachten am Pool gab es sogar eine Bootsfahrt im eigens dafür mitgebrachten Schlauchboot. Auch das Wetter spielte super mit; den obligatorischen Regen im Juni gab es erst auf der Rückfahrt.

Schulausflug nach Vung Tau IGS HCMCSchulausflug nach Vung Tau IGS HCMC Schulausflug nach Vung Tau IGS HCMC Schulausflug nach Vung Tau IGS HCMC Schulausflug nach Vung Tau IGS HCMC Schulausflug nach Vung Tau IGS HCMC

Diversity Workshop

Posted on04 Jul 2020

Am vergangenen Montag nahm die Klasse 8-10 an einem Diversity-Workshop teil, um die IB-Kernkompetenzen und eine Diskussion über die interkulturelle Gesellschaft zu fördern. Die Schüler nahmen an einer Reihe von Übungen teil, in denen Privilegien und Möglichkeiten hervorgehoben wurden, gefolgt von einer Gruppendiskussion über verschiedene Aspekte der Gesellschaft und der Ungleichheit. Schließlich wurde eine Schweigeminute für alle gehalten, die sich für die Verbesserung der gesellschaftlichen Bedingungen eingesetzt haben.

Diversity Workkshop at IGS HCMC
Diversity Workkshop at IGS HCMC Diversity Workkshop at IGS HCMC

Sporttage

Posted on04 Jul 2020

Auch dieses Schuljahr hieß es kurz vor den Zeugnissen an der IGS noch einmal: Raus auf den Sportplatz, denn es ist Sporttag. An zwei Tagen rannten, schwitzten und lachten die SuS. Während die Grundschüler ihr Können im Völkerball, Brennball und Fußball unter Beweis stellten und sich mit verschiedenen Materialien austoben konnten, zeigte die Sekundarstufe ihr Können beim Basketball, Volleyball, Fußball und Ultimate Frisbee. Dabei ließ sich keiner von heißen Temperaturen oder plötzlichen Regengüssen den Spaß verderben, und wir freuen uns bereits auf den Sporttag im nächsten Jahr.

Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC Sporttage an der IGS HCMC
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BERUFSPRAKTIKUM KLASSEN 9/10

Posted on04 Jul 2020

In der letzten Schulwoche fand zum zweiten Mal das Berufspraktikum für die Klassen 9 und 10 statt. Dabei bewarben sich die Schüler*innen bei einer Institution oder einer Firma ihrer Wahl. Manche entschieden sich für Sound Design in einem Tonstudio, arbeiteten in einer Rechtsanwaltskanzlei, im Marketing oder in eher technisch geprägte Berufen. Andere wiederum entschieden sich für eher praktische Tätigkeiten oder engagierten sich im sozialen Bereich. So war es möglich, die Arbeitswelt außerhalb der Schule kennenzulernen, sich auszutesten und theoretisches Wissen anzuwenden.

Praktikum Klasse 9 IGS HCMC Praktikum Klasse 9 IGS HCMC Praktikum Klasse 9 IGS HCMC Praktikum Klasse 9 IGS HCMC Praktikum Klasse 9 IGS HCMC

Präsentationstag Sekundarstufe

Posted on04 Jul 2020

Das letzte Drittel des Schuljahres war noch einmal vollgepackt mit vielen Aktionen in und um den Unterricht. Somit bot der Präsentationstag der Klassen 5 bis 8 eine wunderbare Gelegenheit, die eigenen Leistungen auch anderen zu zeigen. In klassenübergreifenden Gruppen erklärten sich die Kinder gegenseitig ihre Projekte, die so abwechslungsreich waren, wie der Unterricht an der IGS. Die Themen erstreckten sich von Filmanalysen mit Klasse 6 über chemische Untersuchungen mit Klasse 8 bis hin zu fiktiven Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten der Klasse 7 und Papierflieger-Designs der Klasse 5.
Alle Teilnehmenden waren sehr gut vorbereitet und konnten ihrer Gruppe die Themen gut vermitteln, sodass dieser Tag für alle ein Erfolg war und etwas neues gelernt wurde.

Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC Präsentationstag an der IGS HCMC

Spieletag

Posted on04 Jul 2020

Die letzte Schulwoche begann für die Klassen 2 bis 4 mit viel Spiel, Spaß und Spannung. Zunächst gestalteten die SuS wahlweise eine eigene Murmelbahn oder ein Wurfspiel, um dann ihre Spiele gemeinsam auszuprobieren. Anschließend hatten alle viel Spaß mit verschiedenen Brett- und Bewegungsspielen drinnen und draußen. Vor dem Mittagessen ging es schließlich auf den Schulhof zum Wasser-Staffellauf, Eiswürfelwettlauf und Wasser-Balancierspiel.

Spieletag an der IGS HCMC Spieletag an der IGS HCMCSpieletag an der IGS HCMCSpieletag an der IGS HCMC Spieletag an der IGS HCMC Spieletag an der IGS HCMC

Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022

Posted on27 Jun 2020

-> Fernsehbeitrag

Am Donnerstag, den 25.06.2020 fand die feierliche Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 statt.
Unter den geladenen Gästen befanden sich der schweizerische Generalkonsul, Martin Maier und die Generalkonsulin Deutschlands, Dr. Josefine Wallat sowie der Vorsitzende des Elternbeirats, Horst Geicke und Elternsprecherin, Issariya Hauschild. Im Mittelpunkt standen jedoch natürlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10, die an diesem Abend von ihren Eltern begleitet wurden und mit dem nächsten Schuljahr in die entscheidenden Jahre der Oberstufe starten.
Nachdem sich die Gäste und IB-Lehrkräfte in der IB-Bibliothek der IGS eingefunden hatten, wurde der Abend von einem barocken Concerto am Klavier eröffnet. Schulleiter Dirk Thormann hielt die Eröffnungsrede und übermittelte die Glückwünsche des Vorstandsvorsitzenden der SBH, Peter Gödde, an die Schulgemeinschaft der IGS.
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Ein strahlendes Lächeln sah man auf den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 als ihr Klassenlehrer, Herr Viertel, als Zwischenspiel das Stück Rhapsody No. 10 darbot: Versteckt in dem typisch episodischen Musikstück waren nämlich Eigenkompositionen der Schüler und Schülerinnen aus dem Musikunterricht.
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Anschließend folgten die feierlichen Ansprachen der deutschen Generalkonsulin Dr. Josefine Wallat und des schweizerischen Generalkonsuls Martin Maier, die dem Anlass entsprechend über ihre eigenen Erfahrungen auf dem Weg in die Oberstufe erzählten und u.a. die besonderen Herausforderungen der Berufswahl im 21. Jahrhundert thematisierten. Ein Aspekt, der in allen Reden angesprochen wurde, ist die zunehmende Verantwortung der sich die IGS-Lernenden nun gegenüberstehen.
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Zum Abschluss des feierlichen Programmteils wurde den Schülerinnen und Schülern eine Mappe mit den wichtigsten Dokumenten für das Abschlussjahr von der IB-Koordinatorin, Frau Barnickel, überreicht.  Vor den anwesenden Gästen unterzeichneten die zukünftigen Diplom-Schülerinnen und -Schüler ihre Kenntnis der Philosophie und Bestimmungen für die IB-Diplom-Phase. -> Sehen Sie hier auch das  Interview von Horst Geicke, Schulbeiratsvorsitzender und CEO Deutsches Haus.

Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC

Der Abend fand anschließend seinen Ausklang bei einem Getränk und netten Gesprächen.
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Eröffnung des ersten IB-Diplom-Jahrgangs 2020/ 2022 an der IGS HCMC
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Gästen bedanken und wünschen unserem ersten IB-Diplom-Jahrgang alles Gute und einen guten Start in die letzten großen Ferien, bevor es losgeht!

Franziska Barnickel
IB Koordinatorin

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen an der IB-Autorisierung beteiligten Personen aus dem Lehrerkollegium, der Verwaltung, den Behörden, aber auch aus dem Kreise der Eltern, Schülerinnen und Schülern bedanken. Unser besonder Dank gilt der IB-Koordinatorin, Franziska Barnickel, die das IB-Team mit Beharrlichkeit und Expertise durch den Autorisierungsprozess führte.

Dirk Thormann
Schulleiter

Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus

Posted on27 Jun 2020

Am Dienstag ging es für die Klasse 3 mit Frau Mönnich, Frau Schmidt und Ms. Quynh Anh in das Schmetterlingshaus HCMC in den Zoo von Saigon. Seit mehreren Wochen lernte die Klasse 3 im Sachkundeunterricht den Körperbau, die Lebensweise, die Entwicklung, die verschiedenen Arten und die Feinde des Schmetterlings kennen. Daher wollten sie dieses Wissen live erleben. Im Schmetterlingshaus hat uns der Guide sehr viel über Schmetterlinge erklärt. Anschließend durften wir sie beobachten und hautnah erleben. Wir sahen Schmetterlingseier, die Verpuppung und Schmetterlinge bei der Paarung. Außerdem konnten wir viele neue Schmetterlingsarten bestaunen. Alle Kinder fanden es sehr interessant und haben gemerkt, dass sie schon sehr viel über Schmetterlinge wussten!
Zum Schluss durften wir noch andere Tiere im Zoo kennenlernen. Es war ein sehr interessanter und lustiger Ausflug. Schließlich sind wir noch mit dem kleinen Zug durch den Zoo gefahren und haben als Abkühlung ein Eis gegessen.

geschrieben von Jon Suhr, Klasse 3

Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC
Auf Entdeckungstour im Schmetterlingshaus mit der IGS HCMC

Der Zeitzeuge

Posted on27 Jun 2020

Was ist das eigentlich – ein Zeitzeuge?
Menschen, die etwas vor langer Zeit erlebt haben, was es heute so nicht mehr gibt, und darüber erzählen oder schreiben können.
Zeitzeugen sind besonders wichtig für das Fach Geschichte. So konnten die Schüler IGS einen Lehrer befragen, der vor 60 Jahren in der gleichen Klasse war wie sie jetzt sind.
Wieviel Kinder wart ihr in einer Klasse?
Wir waren nur 9 SchülerInnen, 7 Jungen und 2 Mädchen, aber die Kinder der Klassen 1 – 4 hatten nur einen Lehrer und einen Klassenraum, also waren in der ganzen Klasse ca. 50 Schüler.
Wie kamt ihr zur Schule?
Wir mussten laufen. Unser Haus war nicht so weit weg von der Schule, ca. 5 Minuten, aber Kinder aus anderen Dörfern mussten teilweise eine ganze Stunde laufen, bis sie in der Schule waren. Autos oder einen Bus gab es nicht.
Welche Strafen gab es?
Neben kleinen Strafen wie „schreiben“ oder nachsitzen bekamen wir oft auch Schläge vom Lehrer, entweder mit der Hand, aber meistens mit einem Stock, auf den Hintern (Po) oder auf die Hände.
Was sagten die Eltern dazu?
Wir haben das unseren Eltern natürlich gar nicht erzählt, weil uns dann die Eltern auch nochmal geschlagen hätten. Sie sagten: Der Lehrer hat immer Recht!
Zum Glück ist das heute alles anders und besser!

Theater+Kunst

Posted on19 Jun 2020

In unseren ‘Ku-mu’ (Kunst-Musik)-Lektionen haben die Klassen 2 und 3 hart daran gearbeitet, neue Lieder zu lernen und fantastische Märchenmasken für unsere Zeremonie zum Jahresende zu erstellen. Gute Arbeit Goblins, Drachen und Feen.

Theater+Kunst ander IGS HCMC Theater+Kunst ander IGS HCMC Theater+Kunst ander IGS HCMC Theater+Kunst ander IGS HCMC Theater+Kunst ander IGS HCMC

Floßbau im Schwimmbad

Posted on19 Jun 2020

In der letzten Schwimmstunde des Jahres war bei Klasse 5 Teamwork gefragt. Die Aufgabe: Baue ein Floß, das deinen Lehrer trägt und transportiere ihn damit durch das Becken. Alle Teams haben die Aufgabe mit Bravour geschafft und es sind tolle Lösungen dabei herausgekommen.

Floßbau im Schwimmbad IGS HCMC Floßbau im Schwimmbad IGS HCMC Floßbau im Schwimmbad IGS HCMC

Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht

Posted on19 Jun 2020

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 hatten diese Woche im Biologieunterricht die Möglichkeit ein Schweineherz und eine Schweineniere zu sezieren.
Zunächst wurden die anatomischen Strukturen sowie die Funktion des menschlichen Herzens und der menschlichen Niere an Modellen und mit Hilfe von Mitschülern Präsentationen erlernt.
Bei der anschließenden Präparation mit Skalpell konnte dann das theoretische Wissen in der Praxis angewendet und vertieft werden.

Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC Herz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMCHerz- und Nieren Präparation im Biologieunterricht IGS HCMC

Lesepass für die 1. Klasse

Posted on19 Jun 2020

Mit Beginn des 2. Halbjahres, auch während der Zeit der Schulschließung und des Unterrichts über Skype, erfüllten die Erstklässler pflichtbewusst ihre Leseaufgaben.
Sie hatten das Wochenende über Zeit, einen Text aus dem Lernstoff zu üben und ihn am Montagmorgen vorzutragen. Den allermeisten gelang das ausgezeichnet, so dass jetzt, am Ende des Schuljahres, jeder Schüler aus der Klasse aus den Händen von Frau Wiesneth seinen Lesepass samt Urkunde in Empfang nehmen konnte. Einige Schüler erhielten aufgrund ihrer besonderen Lesefertigkeit Extra-Sterne im Pass.

Lesepass Klasse 1 IGS HCMC Lesepass Klasse 1 IGS HCMC Lesepass Klasse 1 IGS HCMC

Untergehen oder schwimmen?

Posted on19 Jun 2020

Nach dem Erfolg des Flugzeug Wettbewerbs hat Klasse 5 ihre STEM Design-Herausforderung fortgesetzt – das Experimentieren mit ökologisch angetriebenen Booten  – und zwar im Schulpool! Die Schüler haben eine Woche Zeit, um ihre Entwürfe vor dem großen Finale des nächsten Kunstkurses zu perfektionieren.sink or swim sink or swim sink or swim sink or swim sink or swim

Kunst und Physik

Posted on15 Jun 2020
Klasse 5 kombiniert Physik und Kunst.Die Schüler wurden eingeladen, ihre Papierflugzeuge vor einer Gruppe von Kollegen zu präsentieren, bevor die Flugzeuge in Bezug auf Ästhetik, Beschaffenheit und Flugweite beurteilt wurden. Nach einem intensiven Wettkampf belegte ‘Crystal Loop’ nach Mr.Waymans ‘Yuzu the Holy Lemon’ den ersten Platz. ‘

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Wasseranalyse

Posted on13 Jun 2020

Diese Woche fanden für die Klassen 8 bis 10 der Projekttag „Wasseranalysen“ statt.
Gegenstand der Analysen waren die während unserer Schiffsexkursion in Dezember 2019 auf dem Mekong Fluss an verschieden Stationen entnommenen Wasserproben.
In 3 Stunden wurde an 3 Stationen u.a. diese Wasserproben auf pH-Wert, Chloridgehalt und Ammonium-Ionen getestet.
Ebenso getestet wurde unser Trinkwasser (I-on life) und das Saigoner Leitungswasser.
Die Schüler*innen werden kommende Woche die Ergebnisse dieses Projekttages im Rahmen des Chemieunterrichtes auswerten und wertvolle Schlussfolgerungen ziehen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wasseranalyse an der IGS HCMC Wasseranalyse an der IGS HCMC Wasseranalyse an der IGS HCMC Wasseranalyse an der IGS HCMCWasseranalyse an der IGS HCMC Wasseranalyse an der IGS HCMC

Gib deiner Schulgemeinschaft etwas zurück!

Posted on13 Jun 2020

Im Rahmen eines Ethikprojektes unter dem Motto “Gib deiner Schulgemeinschaft etwas zurück!” haben die SchülerInnen der Klasse 6 eigene Workshops für jüngere Klassen der IGS geplant. Die SchülerInnen werden in den nächsten zwei Wochen einen Tanz-Workshop mit eigener Choreografie, zwei Malkurse sowie eine Computerspiele-AG und eine Tischtennis-AG anbieten.Auftakt heute war eine Puzzel-AG mit Klasse 5. Viet, Schüler der Klasse 6, der die Puzzelstunde vorbereitete und selbstständig umsetzte, führte aus: “Während IGS-Online habe ich viel gepuzzelt als Ausgleich zum Online Unterricht. Diese Leidenschaft und die Möglichkeit sich zu entspannen, möchte ich an andere Kinder weitergeben. Gleichzeitig können wir an unserer Ausdauer arbeiten und unsere visuellen Fähigkeiten üben. Gemeinsam puzzeln macht außerdem mehr Spaß. Während der Eine die Ecken findet, kann der andere am Inneren arbeiten.” Am Ende der Stunde stellt David aus Klasse 5 fest: “Ich nehme mit, dass Kommunikation und Teamarbeit auch beim Puzzeln wichtig sind. Gemeinsam haben wir das 3D-Puzzle zum Burj al Arab fast geschafft.

Ethikprojekt Puzzle an der IGS HCMC Ethikprojekt Puzzle an der IGS HCMC Ethikprojekt Puzzle an der IGS HCMC Ethikprojekt Puzzle an der IGS HCMC Ethikprojekt Puzzle an der IGS HCMC

Neben der Puzzle-AG gab es zur gleichen Zeit für die Klasse 4 einen kreativen Bastel-Workshop “Gestalte deine eigene Maske!”. “Wir wollen den SchülerInnen erklären, warum das Masketragen wichtig ist und dass man schnell mit Hilfe von einem Tuch und Gummis eine stylische Maske erstellen kann, die man waschen und öfter tragen kann”, erklärte Michelle, Klasse 6. “Das war ein toller Workshop. Nun haben wir in Klasse 4 unser eigenes Erkennungszeichen. So macht das Masketragen gleich mehr Spaß”, stellte Jan, Klasse 4, am Ende fest.

Ethikprojekt Masken bauen an der IGS HCMC Ethikprojekt Masken bauen an der IGS HCMC Ethikprojekt Masken bauen an der IGS HCMC Ethikprojekt Masken bauen an der IGS HCMC Ethikprojekt Masken bauen an der IGS HCMC

Virtueller Besuch der ZfA-Prozessbegleiterin

Posted on12 Jun 2020

Alle Deutschen Schulen im Ausland werden durch die zuständigen deutschen Behörden in ihrer Entwicklung begleitet. Uns ist eine produktive Zusammenarbeit mit den deutschen Bildungsbehörden wichtig. Wie an an der Deutsch-Schweizerischen Schule in Bangkok zuvor, fand auch an der IGS ein virtueller Besuch der ZfA-Prozessbegleiterin statt. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen wurden Fragen der Qualitätssicherung, Personalversorgung, der Campuserweiterung sowie Aspekte der konzeptionellen Entwicklung in verschiedenen Arbeitsgruppen besprochen. Ein Entwicklungsschwerpunkt für das kommende Schuljahr wird die Nutzung der Erkenntnisse aus igs_online im Präsenzunterricht, aber auch die Eröffnung der IB-Diplomphase in der Klassenstufe 11/ 12 sein.

Kodieren

Posted on12 Jun 2020
Die Schüler der 10. Klasse waren in den letzten 8 Wochen an der Entwicklung eines Produkts mit einem Mikrocomputer beteiligt, bei dem Motoren, Sensoren und andere elektrische Komponenten codiert bzw. programmiert werden. Die Schüler erlernten die Grundlagen von Javascript, das normalerweise zum Entwerfen von Websites verwendet wird. Sie haben ihre Kenntnisse dieser Programmiersprache in die Fächer Mathematik und Physik übertragen, um das Projekt abzuschließen. Zum erfolgreichen Abschluss dieses  Projekts haben die Studenten 3D-Teile ihres Produkts in einer “TinkerCad”-Anwendung entworfen und eine Präsentation vorbereitet, um ihr Verständnis von Konzepten darzustellen.

Auswertung der Schülerumfrage

Posted on09 Jun 2020

 

Um ein umfängliches Bild des Online-Unterrichts zu erhalten wurden natürlich auch die Hauptakteure, die Schülerinnen und Schüler, befragt. Die Auswertung der Befragung erfolgte durch die Schülervertretung.
Die Umfrage wurde an die Schüler der Klasse 4-10 ausgegeben. Es wurden 36 Antworten abgegeben, was einer Rücklaufquote von ca. 60% ergibt. Dabei kommen jeweils ein Viertel der Antworten aus Klasse 5, 6 und 8.
Ein Vorteil ist, dass die Mehrheit von uns bereits 2 oder mehr Jahre ICT-Unterricht hatte und somit Programme wie Classroom oder Docs kennen.

Die Frage, was den SuS gut am Online-Unterricht gefällt, wurde hauptsächlich mit persönlichen Vorteilen beantwortet. Man kann zwischendurch Essen, muss keine Schuluniform tragen und kann länger schlafen, weil man nicht zur Schule kommen muss. Aber auch der Unterricht verbessert sich, weil man in einer ruhigen und persönlichen Umgebung arbeitet und man sich seine Arbeit selbst einteilen kann.
Allerdings gab es auch Punkte, die nicht gut liefen. Besonders nachteilig wirkten sich technische Probleme, wie eine langsame Internetverbindung, aus, da man dann dem Unterricht nicht mehr konzentriert folgen konnte. Aber auch die eigene Motivation aufrecht zu erhalten und sich nicht ablenken zu lassen, fiel manchen Lernern schwer.

Vor allem fehlen aber die Freunde und Mitschüler, mit denen man sich austauschen und in den Pausen spielen kann.
Bei den Dingen, die wir im Online-Unterricht besser oder schlechter gelernt haben, waren wir uns nicht so einig. Einig sind wir uns, dass die Naturwissenschaften ohne Experimente etwas schwieriger waren, aber unsere Lehrer haben sich sehr viel Mühe gegeben. Auch bei den Sprachen wie Deutsch und Englisch war es etwas schwerer zu lernen. Dafür haben ein paar gesagt, dass sie sich gefreut haben, auch Sport machen zu können.
Dass wir uns in der Kamera selbst gesehen haben empfanden die meisten als komisch und waren daher froh, wenn sie die Kamera phasenweise auslassen konnten. Trotzdem fanden es alle wichtig, die Stunde gemeinsam mit Sichtkontakt zu beginnen.

Sollten wir nochmal Online-Unterricht machen, dann haben wir natürlich auch Vorschläge, wie es für SuS besser werden könnte. Wir würden uns mehr Pausen wünschen, weil es sehr anstrengend ist, die ganze Zeit vor dem Bildschirm zu sitzen. Eine bessere Internetqualität würde auch helfen oder dass die Lehrer darauf achten, dass alle Schüler sie verstehen. Und zuletzt sollen die Lehrer weniger Aufgaben und Hausaufgaben geben, oder so stellen, dass wir uns selbst einteilen können, wann wir welche Aufgabe machen sollen.
Zuletzt möchten wir für alle Schüler, die in Zukunft Online-Unterricht machen müssen, ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Achtet darauf, dass ihr genug trinkt und euch zwischendurch auch mal bewegt und Sport macht. Verhaltet euch genauso, als würdet ihr in der Schule sein und fragt eure Lehrer, wenn ihr etwas nicht verstanden habt. Eure Lehrer werden euch helfen. Räumt euren Schreibtisch auf, damit ihr nicht so schnell abgelenkt werdet. Und verliert nicht die gute Laune, auch wenn das Internet mal schlecht ist oder ihr eure Freunde vermisst.

Was denken unsere Lehrer über den Online-Unterricht?

Posted on05 Jun 2020

Kurzzusammenfassung 

Die mehr oder weniger kontinuierliche Kopplung zwischen Lehr-und Lernprozessen wird im Online-Unterricht immer wieder unterbrochen. (Turn Taking) Rückkopplungen sind weniger komplex (Mimik, Gestik, Blick ins Heft, Augenkontakt, Körperhaltung) und erfordern ein kleinschrittiges, systematisches Testen, um eine vergleichsweise gute Diagnostik der Lernentwicklung zu erhalten und den Lernfortschritt eher weniger aktiver SuS abzusichern.

Die SuS sind im Online-Unterricht stärker auf ihre eigenen Kompetenzen angewiesen. Die Schülerleistungen sind vergleichsweise unverfälscht durch die Kompensation durch Gruppenleistungen – wobei in den unteren Klassen mitunter Eltern als Lernbegleiter unterstützen. Bei sehr erfolgreichen Lernern katalysieren bestehende Kompetenzen mitunter den Lernerfolg, während Lerner, deren Lerndefizite in der Klasse oft durch Gruppenleistungen und Scaffolding überbrückt worden sind, im Online-Unterricht aufgrund geringerer Kompensationsmöglichkeiten zu Tage treten und sich auch hier die Effekte oft verstärken. Dies gilt v.a. auch für die Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen.

Aufgrund der aufgehobenen komplexen/ direkten Rückkopplung werden Erklärungen a) präziser formuliert und/ oder visualisiert (u.a. da sie ohne nonverbale Kommunikation auskommen müssen) und werden b) weniger oft durch Zwischenfragen oder die Gruppendynamik unterbrochen. In diesem Sinn ist kann der Unterricht vielleicht auch als traditioneller, fokussierter und stärker der Sache als dem interaktiven Lerngeschehen verpflichtet angesehen werden. Es treten Verschiebungen im Hinblick auf den Kompetenzerwerb auf.
Selbstorganisation, Motivation, technische Voraussetzungen und ICT-/ Medienkompetenz bei Lehrenden und Lernenden sowie die Fähigkeit Online-Unterricht zu strukturieren und methodisch umzusetzen, sind entscheidende Erfolgsfaktoren für den Online-Unterricht (igs_online).

 Der Lernerfolg der SuS im Online-Unterricht entwickelt sich nicht proportional zum Präsenzunterricht, ist individuell sehr unterschiedlich und weist überdies Spezifika in den einzelnen Fächern auf. Ausgewählte Sprachfertigkeiten ließen sich beispielsweise vergleichsweise gut entwickeln.

Positive Effekte sind mitunter festzustellen bei SuS, die sonst zu schüchtern sind, Fragen zu stellen und jetzt die Möglichkeit des Rückfragens über Chatfunktionen oder die Arbeit in Breakout Rooms nutzen. Die Abwesenheit der Ablenkung durch Geräusche, verbale oder nonverbale Kommentierungen der Mitschüler*innen fallen als Störgrößen aus. Eltern als persönliche Tutoren in der Grundschule haben mitunter ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Lernerfolg.

Der ganzheitliche Charakter der Lehr-lernprozesse ist stark eingeschränkt. Einschränkungen bestehen insbesondere auch im Hinblick auf mehrkanaliges Lernen, Anschaulichkeit, Experimente, Beobachtungen von Prozessen.
Paradoxerweise besteht beim Online-Unterricht eine Herausforderung in der Reduktion von Screenzeiten bei gleichzeitigem Erfordernis einer kleinschrittigen Lernbegleitung.
Eine der größten Schwächen liegt in der reduzierte Interaktion und einer vergleichsweise starke Lehrerzentrierung in den unteren Klassen.
In der Grundschule wurde der Unterricht in Kleingruppen als deutlich gewinnbringender erlebt.

Der Online-Unterricht wurde als aufwändiger, kleinschrittiger wahrgenommen. Er erfordere überdies andere, z.T. aufwendige Formen der Rückkopplung und Kontrolle. Bei der Bewertung dieses Eindrucks muss sicher bedacht werden, dass die Methodik für SuS und Lehrende vergleichsweise neu war und daher natürlich vergleichsweise aufwändig. In der Grundschule mussten die Materialien teilweise dahingehend ergänzt werden, dass Hinweise zur Durchführung an die Eltern formuliert werden mussten bzw. Materialpäckchen zusammengestellt wurden.

Wenngleich die Lehrenden davon berichten, dieselben Phasenstruktur im Unterricht zu verwenden, wie im traditionellen Präsenzunterricht, bleibt zu untersuchen, inwiefern es günstigere Alternativen gibt bzw. es einer grundsätzlich anderen Online-Didaktik bedarf.

Bei der Interpretation der Ergebnisse muss bedacht werden, dass das methodische Vorgehen im Online-Unterricht zunächst ebenso erworben werden muss, wie das methodische Vorgehen im traditionellen Präsenzunterricht.Auf welche Weise Aspekte des Online-Unterrichts gewinnbringend mit dem Präsenzunterricht verbunden werden können, wird Gegenstand von Workshops in der Schule sein.

Hier lesen Sie die Auswertung im Detail

Einleitung

Die International German School HCMC (IGS) ist eine Deutsche Auslandsschule mit bilingualem Profil. SuS aus 18 Nationen lernen in den Klassenstufen 1-10 an der IGS. Mit dem Start der IB-Diplomphase im SJ 2020/ 2021 wird die Klassenstufe 11 eröffnet. Einige der SuS besuch(t)en das Seiteneinsteigerprogramm für Lernende ohne oder mit sehr geringen Deutschkenntnissen.

Die Schulcurricula der IGS orientieren sich an den Thüringer Lehrplänen mit für die Region typischen Anpassungen. Die Hauptunterrichtssprache ist Deutsch; die Fächer Kunst, Geografie, ICT werden auf Englisch unterrichtet. Darüber hinaus lernen die SuS Französisch als Fremdsprache ab Klassenstufe 6. Das Fach Vietnamesisch als Muttersprache wird von allen vietnamesischen Muttersprachlern belegt; lediglich in Klasse 1 wird Vietnamesisch auch als Fremdsprache unterrichtet. Ab der Jahrgangsstufe 3 bis Klassenstufe 9 ist das Fach ICT mit 2 WST, in Klassenstufe 10 mit einer WST Teil des Stundenplans. Die SuS arbeiten in den Klassenstufen 3 und 4 mit iPads; ab Klassenstufe 5 verfügen alle SuS über ein Notebook (BYDP). Alle SuS der Klassenstufen 5 bis10 sind mit der Arbeit in virtuellen Klassenzimmern vertraut, welche nahezu allen Fächern auch vor den Covid-19 bedingten Schulschließungen genutzt wurden. In den Fächern Geschichte und teilweise im Fach Geographie werden interaktive Lehrbücher im Unterricht eingesetzt. Die SuS und Lehrenden sind weitgehend mit den Anwendungen, Google Office Suite (Class, Slides, Sheets) Quizlet, Kahoot, Anton vertraut.

Bedingt durch die landesweiten Schulschließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie, wurde der Unterricht an der IGS innerhalb eines Tages auf igs_online umgestellt. Mit igs_online wird hier die Gesamtheit aller digital gestützten Unterrichtsaktivitäten an der IGS während der Zeit der Schulschließungen verstanden. Zunächst wurden in den Klassenstufen 1-3 Seesaw oder Skype eingesetzt, während in den Klassenstufen 4 bis 10 Google Classrooms und Google Meet zum Einsatz kamen. Später wurde sukzessive die Kommunikationsplattform Zoom verwendet.
In den einzelnen Jahrgangsstufen wurde wie folgt unterrichtet:

Klasse 1
Skype in Kleingruppen von bis zu fünf Lernern, Lehrvideos Englisch, Deutsch, Mathematik, Arbeitsmaterialien,Lehrmaterial in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Sachkunde

Klasse 2
Seesaw, Skype in Kleingruppen von bis zu fünf Lernern, Lehrvideos Englisch,Deutsch, Mathematik, Arbeitsmaterialien, Lehrbücher in den Fächern: Deutsch,Mathematik, Sachkunde, Umstellung auf Zoom

Klasse 3
Seesaw, Skype in Kleingruppen von bis zu drei Lernern, Arbeitsmaterialien,Lehrbücher in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Sachkunde, Englisch,Umstellung auf Zoom

Klasse 4-10
Unterricht entsprechend Stundenplan in den Fächern der Kontingentstundentafel,synchron Zoom oder asynchron Google Classrooms

Nach 10 Wochen igs_online wurde eine Erhebung unter den Lehrkräften in den Frühjahrsferien durchgeführt. Dabei gab es einen Fragebogen auf Deutsch, an dem sich bis auf einen alle im deutschsprachigen Programm beschäftigten Lehrkräfte beteiligten. (17 Teilnehmende) Für die Lehrenden und einen Mitarbeiter (IT) des nicht deutschsprachigen Programms (Kunst, ICT; Vietnamesisch, Geografie, Englisch; IT-Help Desk) wurde ein Fragebogen auf Englisch erstellt, an dem sich alle 8 Personen beteiligten.

Erfasst werden sollten Erfahrungen und Sichtweisen, welche die Lehrenden nach der Umstellung auf igs_online gewonnen haben. Es wurde von der Grundannahme ausgegangen, dass die Lehrenden während des Online-Unterrichts mit didaktischen Entscheidungen konfrontiert werden, welche Unterschiede zum traditionellen Präsenzunterricht signalisieren.
An der Umfrage haben 18 Personen angegeben unter 40 Jahre alt zu sein, 6 Personen gaben an, über 40 Jahren alt zu sein. 12 Teilnehmende gaben kreuzten an, Männer zu sein, 12 Frauen. 12 Teilnehmende gaben an, 3 oder weniger Tage für die Einarbeitung in igs_online benötigt zu haben, 11 Teilnehmende gaben an, mehr Zeit benötigt zu haben. Eine befragte Person gab keine Angaben.
Während 16 Befragte bereits vor dem Start von igs_online Erfahrungen in der Verwendung von Online Tools hatten, gaben 9 Teilnehmende an, keine Erfahrungen gehabt zu haben.

Didaktik/ Methodik

Fragen 8 bis 15
Wie bewerteten die Teilnehmenden der Untersuchung die Unterschiede im Hinblick auf das methodische Vorgehen im Online-Unterricht im Vergleich zu jenem im traditionellen Präsenzunterricht im Klassenzimmer?

8 a) Planung

Methodische Unterschiede im Vergleich zum traditionellen Präsenzunterricht

Die Mehrheit der Befragten schätzte den Online-Unterricht als vergleichsweise aufwändig ein. Der Unterricht sei kleinschrittiger im Hinblick auf Planung.
Die Planung des Online-Unterrichts erfolge engmaschiger, weniger offen und erfordere überdies die Erstellung von geeigneten Präsentationsformen, Lehrvideos, Verlinkungen von Aufgabenblättern, Kenntnis der Online Tools, o.Ä.
Der Einsatz von Lernvideos hätte den Vorteil, dass die SuS die betreffenden Unterrichtssequenzen so oft, wie sie möchten, wiederholen können. Sicher ist auch die räumliche Unabhängigkeit als weiterer Vorteil zu sehen.

8 b) Phasenstruktur (Erarbeitung, Festigung, Transfer)

Der Unterricht sei kleinschrittiger im Hinblick auf Durchführung. Aufgabenstellungen in der Grundschule müssen so formuliert werden, dass diese auch verstanden werden, wenn die SuS bei der betreffenden Lehrsequenz nicht anwesend sein konnten oder die Qualität der Übertragung zu schlecht gewesen ist. Jedoch sei insbesondere bei den jüngeren Lernern eine kleinschrittige Führung, Phasenwechsel und die Aktivierung beider Gehirnhälften notwendig. Die Verwendung von Materialien müsse sehr genau vorbesprochen werden, mitunter verliefe die Festigung “zäher.” In der Grundschule wird teilweise auch mit Checklisten gearbeitet.

8 c) Motivation

Wie schätzen die Lehrenden die Motivation im Online-Unterricht ein?

Die SuS im Online-Unterricht zu motivieren, schätzten die meisten Lehrende als eine besondere Herausforderung ein. Die Motivation sei weniger beständig; es sei mehr Eigenmotivation der SuS erforderlich. Lange Bildschirmzeiten, technische Probleme, schlechte Sprach- und Bildqualität wirken demotivierend. Anders als im Klassenzimmer der Schule, sei es schwierig, die potentiellen Ablenkungen in bis zu 18 Kinderzimmern, z.T. ohne richtige Arbeitsplätze, einzuschränken. Es wurde jedoch auch angemerkt, dass sich z.T. Verschiebungen einstellen und sonst eher schüchterne SuS eine stärkere Beteiligung zeigen, nachfragen und erfolgreich am Unterricht teilnehmen. Während die Anfangsmotivation zunächst bei den Lernenden sehr hoch war, setzten nach zwei Wochen Ermüdungserscheinungen ein, die ggf. auf die Gesamtsituation (Social Distancing, Begrenzung der Mobilität, z.T. Ausgangssperren) zurückzuführen sind.

Die Motivation der Erstklässler wurde als höher als im Präsenzunterricht eingeschätzt, weil Ablenkungen durch andere SuS nicht stattfinden und der Online-Unterricht eine Abwechslung zum Tagesablauf zu Hause darstellen. Die Lerneinheiten für die SuS der Klassen 1-3 sind kleiner als im üblichen Präsenzunterricht. (Selbst bei den Ferienangeboten nahmen fast alle SuS teil.) Wobei es wichtig sei, dass die jüngeren Lerner Sichtkontakt zur Lehrperson haben, um zu agieren. Im Verlauf des Online-Unterrichts zeigte sich, dass die Aufteilung in Kleingruppen in der Grundschule zu optimalen Ergebnissen führt.

8 d) Leistungsüberprüfung

Der Unterricht erfordere eine aufwändige Kontrolle. Dies sei nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass eine direkte Rückkopplung über Gestik, Augenkontakt nur bedingt möglich ist.

Das Erfassen des Lernfortschritts bzw. die Absicherung des Verständnisses sei besonders dann schwierig, wenn SuS nicht selbst aktiv werden und um Hilfe bitten. Formate für die Leistungsüberprüfung bzw. die formative/ summative Bewertung des Lernergebnisse müssen an die Bedingungen im Online-Unterricht angepasst werden. Leistungsüberprüfungen müssen kürzer, häufiger und auf wenige Abstraktionsschritte reduziert werden. Es sei schwieriger, den Lernfortschritt der SuS zu “kontrollieren.”

Bei Leistungsüberprüfung muss ggf. ausgeschlossen werden, dass die SuS chatten, Spickzettel, Taschenrechner oder andere unerlaubte Hilfsmittel verwenden. Anwendungs- und Transferaufgaben seien deutlich geeigneter als Reproduktionsaufgaben, um Betrugsversuche auszuschließen. Eine Lehrkraft ging dazu über, alle Hilfsmittel zu erlauben – außer Kommunikationen unter den SuS. Von einer befragten Person wurde festgestellt, dass die Grammatikvermittlung im DaF-Online-Unterricht effektiver sei.

8 e) Rückmeldungen

Eine individuelle Rückkopplung in Bezug auf die komplexen Reaktionen der SuS, ihre Mimik, Gestik empfanden einige Teilnehmende als schwieriger. Man müsse im Online-Unterricht öfter kontrollieren. Im Musikunterricht sei beispielsweise ein ständiges Nachhaken, Rückfragen, Wiederholen notwendig.
Einige Rückmeldungen lassen aber auch darauf schließen, dass punktuell eine engere Rückkopplung möglich sei. Es müsste überprüft werden, ob sich Korrelationen zum Fach oder zu Themen feststellen lassen.
Vermutlich haben die Eltern, Geschwister, Freunde als Tutoren (1:1), ggf. auch deren Muttersprache, gerade in den Klassenstufen 1-4 einen starken Einfluss auf den Lernerfolg.

8 f) andere Aspekte

Komplexere Aufgaben könnten von schwächeren Schülern mitunter nicht bearbeitet werden.

Zusätzlicher Aufwand entstünde durch das Digitalisieren von Dokumenten oder gerade auch in den unteren Klassen durch Zusatzmaterialien, die Abholung durch die Eltern, das Scannen, das Einreichen, die Kontrolle und Ausgabe von erledigten Aufgaben o.Ä.

Interaktionen müssten stärker angeleitet werden; technische Begrenzungen und Möglichkeiten seien mit zu bedenken. Daher erfordert der Unterricht gerade in den unteren Klassen zunächst ein stark lehrerzentriertes Vorgehen mit zahlreichen erklärenden Materialien. Die sonst übliche Arbeit mit Wochenplänen sei in den unteren Klassen schwer oder nicht umsetzbar.

Direkt oder indirekt erfordern technische Probleme, z.B. bei der Übertragung oder auch mangelnde ICT-Kompetenz zusätzlichen Aufwand bzw. Kompensationsmaßnahmen.

In der Interpretation muss hier sicher bedacht werden, dass analog zum Unterricht, der Umgang mit Online Tools, Methoden, Strategien, Sozialformen wie im Präsenzunterricht erst einmal erworben werden muss. Ein Zurückgreifen auf bereits erworbene Routinen im Klassenzimmer ist kaum möglich. Die räumliche Vielfalt der Kinderzimmer als Unterrichtsraum muss mitgedacht werden.

Auf methodische Aspekte, wie die Verwendung von Kopfhörern, das Einschalten der Kamera zu Beginn der Stunde, das Stummschalten zu Beginn des Unterrichts, das Einrichten von Warteräumen sowie auf Sicherheitsaspekte wurde nicht eingegangen.

Nachteile bestünden im Hinblick auf den Einsatz von Experimenten. Diese würden durch Simulationen oder Analogien ersetzt. Fragen der Sicherheit bei der Durchführung von Experimenten zu Hause wurden nicht genannt, sind aber sicherlich ebenfalls eine wichtiger Aspekte der methodischen Überlegungen. Vermutlich kamen daher keine aufwändigen Experimente zum Einsatz.

Für den Kunstunterricht wurde bemerkt, dass die natürliche Differenzierung eines Klassenzimmers wegfiele. Das Fehlen praktischer Erfahrungen bzw. die Schwierigkeiten motorische Kompetenzen herauszubilden wurde deutlich.

In einem Fall wurde davon gesprochen, dass im Online-Unterricht traditionellere, d.h. weniger interaktive Methoden oder Arbeitshefte zur Anwendung kämen, vermutlich dort, wo diese bereits vorher verwendet worden sind, wie beispielsweise in der Grundschule. Diese Aussage ist wahrscheinlich auch vor dem Hintergrund der Notwendigkeit der Reduktion von Bildschirmzeiten zu interpretieren.

Grundsätzlich seien die “Medienkompetenz” der SuS sowie der Lehrenden ein wichtiger Einflussfaktor. Während bei den jüngeren Lernern die Lehrkraft bereits bei der Organisation einer Partnerarbeit vor Herausforderungen stehen kann, lässt sich eine Gruppenarbeit bei den medienkompetenten Lernern nach dem Prinzip unterschiedlicher Behandlungsräume in einer Arztpraxis sehr gut differenziert organisieren. Die Lehrkraft kann die Zuordnung der SuS kontrollieren, Zeitlimits setzen, Planungen veröffentlichen und zwischen den Räumen wechseln. Wobei auch hier die Fähigkeit zur Selbstorganisation der Lernenden und ihr technisches Knowhow begrenzende Faktoren sind. Für den Musikunterricht wird das Lernen durch Nachahmung als schwierig empfunden; die Erarbeitung müsse weitgehend selbständig erfolgen.
Im Hinblick auf die Strukturierung/ Phasen der Unterrichtsstunden stellten die meisten Befragungsteilnehmer*innen keine signifikanten Unterschiede zum Präsenzunterricht fest.

Worin sahen die Lehrenden die größten methodischen Herausforderungen für die SuS beim Online-Unterricht?

Präzise Arbeitsanleitungen, unmissverständliche Versprachlichung
Die Notwendigkeit präziser, unmissverständliche Arbeitsanweisungen wird als Unterschied zum traditionellen Präsenzunterricht herausgehoben. Arbeitsschritte müssen klar definiert sein. Der Sprache und Visualisierung scheint eine höhere Bedeutung zuzukommen, große Teile des üblichen Kommunikationskontexts fallen weg, was für einige SuS, aber auch für die Lehrenden z.T. als stark wirkender Nachteil wahrgenommen wird. So fehlt beim Vorlesen beispielsweise der non-verbale Kontext sowie die Reaktion der anderen SuS auf den Text.

Komplexe Rückkopplungsmechanismen im Klassenzimmer müssen kompensiert werden
Während der Präsenzunterricht offenbar eher eine “lineare Kopplung” zwischen den Lernenden und den Lehrenden herstellt, scheint die Kommunikation im Online-Unterricht eher einen interruptiven Charakter aufgrund des Turn Takings zu haben. Damit entfällt die ständige komplexe Rückkopplung bzw. die Möglichkeit des Einschreitens durch die Lehrperson im Klassenzimmer teilweise. Probleme scheinen nicht schon in den Zwischenschritten zutage zu treten, sondern z.B. erst bei der Abgabe der Aufgaben. Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitstempi scheinen sich Abstände zwischen den SuS mitunter zu vergrößern. Zusätzliche Kontrollmechanismen müssen die physische Abwesenheit der Lehrperson kompensieren. Die Lehrenden müssten sich ständig der Aufmerksamkeit durch geeignete Rückkopplungen vergewissern. Schwierigkeiten von weniger aktiven Lernenden, die nicht in der Lage seien, über das eigene Lernverhalten zu reflektieren und schlussfolgernd Fragen zu stellen, würden oft vergleichsweise spät diagnostiziert.

ICT-Kompetenzen, Anwendung von Lernstrategien bzw. die Fähigkeit zur Selbstorganisation und -motivation bestimmen Erfolg

SuS mit hoher intrinsischer Motivation, entwickeltem, relevanten ICT Knowhow, anwendbaren Arbeits- und Organisationsstrategien entwickeln sich offenbar deutlich schneller, während SuS ohne die vorgenannten Voraussetzungen noch weiter zurückfallen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern Schwierigkeiten leistungsschwächerer SuS im Präsenzunterricht deutlicher auffallen bzw. leistungsstärkere SuS im Präsenzunterricht ausreichend gefördert werden.

Nachteilig wirkt es sich aus, wenn sich SuS bei Problemen nicht aktiv bemerkbar machen. Der Online-Unterricht in der angebotenen Form erfordert ganz klar ein höheres Maß an Selbstorganisation, Selbstmotivation und Lernerautonomie – besonders beim selbständigen Bearbeiten eines Arbeitsplans, einem zweckmäßig organisierten Arbeitsraum mit guter Organisation der Arbeitsmittel/-materialien. Dies stellt gerade jüngere Lerner, denen die notwendigen Arbeitsstrategien fehlen, vor große Herausforderungen. Außerdem ist zu bemerken, dass die Arbeitsstrategien im Präsenzunterricht nicht einfach im Online-Unterricht übernommen werden können.

Interaktion im Klassenzimmer, Sozialformen, Sinneserfahrungen sowie der Erwerb von Kompetenzen wirkt reduziert.

Die Komplexität des Lernkontextes bei einem Sozialformenwechsel im Präsenzunterricht kann online nur bedingt umgesetzt werden. Im Präsenzunterricht lernen die SuS über viele Kanäle, beispielsweise haptische Erfahrungen, Experimente, etc. Diese Formen sind im Online-Unterricht stark reduziert. Die Vermittlung von Kompetenzen scheint hinter die Vermittlung von Inhalten zurückzutreten.

Unterstützung durch Lernbegleiter (Eltern, Geschwister, etc.) bei den jüngeren Lernern erforderlich

Es ist zu vermuten, dass die Lernbegleiter einen starken Effekt auf den Lernerfolg haben. Für die Lehrenden in den unteren Klassen bedeutet dies, dass die Aufgabenformate auch immer so aufbereitet sein müssen, dass diese den Eltern zugänglich sind. In Gesprächen brachten Kollegen immer wieder zum Ausdruck, dass das virtuelle Klassenzimmer kein geschützter? Raum mehr ist, sondern Eltern, Geschwister mitunter teilnehmen.

Der Aussage, dass einige SuS seit der Umstellung auf igs_online in Teilbereichen einen höheren Lernerfolg als im traditionellen Präsenzunterricht zeigten, stimmten 84% der Lehrkräfte zu, 16% waren nicht dieser Meinung. Mit “nein” votierten jeweils eine Lehrkraft aus den Fächern: Musik, Vietnamesisch (U6), ICT, Grund-/Orientierungsstufe.

Worin wurden die Ursachen für die Steigerung des Lernerfolgs einzelner SuS gesehen?

Im Online-Unterricht bestünden weniger Möglichkeiten der Ablenkung. Die SuS tragen oft Kopfhörer, sehen die Reaktionen der anderen SuS nur bedingt, Störungen sind ausgeblendet. Es herrscht eine höhere Konzentration in einer gewohnten Umgebung. Ein Verstecken oder Vortäuschen von Verständnis ist je nach Aufgabenstellung und Fach schwerer möglich.

Auch wird der Lernfluss weniger unterbrochen. (abgesehen von technischen Problemen) Die SuS bestimmen das Lerntempo weitgehend selbst, Gruppenräume bieten gute Differenzierungsmöglichkeiten, alle Schritte sind selbst entwickelt und werden weniger durch Zwischenfragen, Gruppenaktivitäten unterbrochen.

Die Aufgaben folgen einer klaren Sachlogik, die so entwickelt sind, dass sie für eine Selbsterschließung geeignet sind.

Einige Schüler scheinen sich weniger unter Druck gesetzt zu fühlen, haben weniger Sprechangst/ Schreibangst oder stellen ihre Fragen über die Chatfunktion.

Einige SuS fühlen sich in der digitalen Welt zu Hause und erleben den technischen Vorsprung als motivierend. Außerdem scheint bei einigen SuS ein Verständnis für die Verantwortung in dieser besonderen Situation vorzuliegen. Z.T. sind andere Kernkompetenzen gefragt.

Den jüngeren Lernern stehen die Eltern oder Geschwister als Lernhelfer zur Verfügung. Zumindest bei den jüngeren Lernern sind die Eltern stärker in den Lernprozess involviert, zeigen größeres Interesse, was auf die SuS mitunter motivierend wirkt.

Für einige Lernende stellt das virtuelle Klassenzimmer die einzige Abwechslung in der Isolation dar. Eine Lehrkraft stellte fest, die SuS würden fleißiger arbeiten.

Inwiefern die beobachteten Lerneffekte nachhaltig sind oder anwendungsbereites Wissen generiert haben bleibt zu testen.

Ungeachtet technischer Voraussetzungen/ Rahmenbedingungen fielen einige SuS nach der Umstellung auf igs_online hinter den Leistungsdurchschnitt der Mitschüler*innen zurück. Dieser Aussage stimmten 96% der Befragten zu. Lediglich eine Person im Bereich GS/ Orientierungsstufe widersprach.

Vielfältige Ursachen dafür wurden angenommen. Die SuS fühlten sich vor der Kamera nicht wohl, das Zwischenmenschliche und die Anwesenheit der Lehrkraft, als motivierende Momente fehlen. Der Lernkontext bietet wenig Möglichkeiten einer ganzheitlichen Lernumgebung. Es stellt sich somit schnell ein Gefühl von Belanglosigkeit, fehlendem Sinn ein. Sicher wurde der Online-Unterricht auch nicht sofort von allen SuS/ Familien als seriöse Schulsituation wahrgenommen. Es erhebt sich die Frage, welchen Einfluss Einstellungseffekte auf den Erfolg des Online-Unterrichts haben.

Außerdem entwickelten einige SuS Vermeidungsstrategien. Sie gaben vor, aufgrund technischer Probleme keine Verbindung zu haben, schalteten manchmal das Video aus und entzogen sich somit der direkten Kontrolle durch die Lehrenden. Ohne die Unterstützung der Eltern gerade in den unteren Klassen, kam es hier mitunter zu Freiräumen, welche die Grenzen des Unterrichts korrodierten.

Im Online-Unterricht sind die Lehrkräfte gezwungen, Ergebnisse deutlich engmaschiger zu kontrollieren, da die “Kopplung” im Lehr-lerngeschehen deutlich weniger kontinuierlich erfolgt. Eine Rückkopplung ist in stärkerem Maße nur “punktuell” möglich. Lernende sind im Online-Unterricht viel stärker von ihrer eigenen Leistung und ihrer intrinsischen Motivation abhängig; Lücken im Lernprozess können viel weniger durch Hilfen der Nachbarn, der Gruppe oder der Lehrenden überbrückt werden. Auf diese Weise erlauben Ergebnisse von Aufgaben zu einer vergleichsweise unverfälschten Diagnostik.

Während einige Lerner von der Abwesenheit “sozialer Störgrößen” oder auch dem Ausschalten von Nebengeräuschen profitierten, wurden andere SuS zu Hause oder auf dem Land bei den Großeltern doch stark abgelenkt – z.B. durch Geschwister, Haustiere, nebenbei laufende Chats, Familienmitglieder, die im selben Zimmer arbeiteten oder Fernseher, die im selben Raum liefen. Die fehlende Trennung von Lern- und Schlafraum, gepaart mit geringer Bewegung wurde ebenfalls als mögliche Ursachen für den sinkenden Lernerfolg gesehen.

Einigen SuS fiel gerade unter diesen Umständen, auch aufgrund der geringeren Freiräume bei der Gestaltung des Unterrichts sowie aufgrund der Begrenzungen, die durch das Kommunikationsmedium gegeben sind, die Konzentration recht schwer. Natürlich werden auch technische Probleme, z.B. bei der Übertragung als Ursachen für einen Abfall der Lernleistung gesehen.

Motivation und Selbstorganisation werden immer wieder als entscheidende Erfolgskriterien genannt. SuS die in diesem Bereich Schwächen aufwiesen, schienen im Online-Unterricht stark überfordert.

Im Online-Unterricht lassen sich nur bedingt Rückschlüsse im Hinblick auf das Verständnis der Lerninhalte aufgrund von Körperhaltung, Mimik, Gestik, Augenkontakt ziehen. Welche Alternativen nutzen die Lehrenden, um sicherzugehen, dass die SuS einzelne Lernschritte verstanden haben?

Viele Lehrende gaben an, stärker Anwendungsaufgaben zu stellen oder Aufgabenstellungen zu formulieren, die mit einer Erarbeitung verbunden sind. Insgesamt müsse man deutlich kleinschrittiger Vorgehen, (alle) schriftlichen Aufgaben kontrollieren, gezielt Fragerunden einbauen, Aufgabenstellungen erklären und an Beispielen wiederholen lassen, Raum für Zwischenzusammenfassungen oder das gegenseitige Erklären organisieren.

Insgesamt scheint eine präzise Sprache im Online-Unterricht an Bedeutung zu gewinnen – im Hinblick auf die Lehrersprache, als auch im Hinblick auf die Antworten der SuS. Einige Lehrkräfte arbeiten mit Abfragen, teilweise auch über Kahoot, Edpuzzle, Frageketten, fordern Rückmeldungen ein, ermöglichen Fragen über die Chatfunktion. In Fächern, die von praktischen Kompetenzen leben, wie Musik, Kunst, Sport fiel es besonders schwer, Rückschlüsse auf das Verständnis zu ziehen. Gerade in Kleingruppen sei der Blick in die Gesichter der SuS doch noch ein recht guter Indikator für das Verständnis.

Wie schätzen die Lehrenden den Lernzuwachs bei den SuS im Online-Unterricht (igs_online) im Vergleich zum traditionellen Präsenzunterricht ein?

Insgesamt wurden einzelne positive Aspekte des Onlineunterrichts herausgestellt:

Der Erwerb von Faktenwissen (Sachkompetenz) gelänge im Online-Unterricht schneller als im traditionellen Präsenzunterricht meinen 48%, 20% schätzen ein, dass der Erwerb von Fakten nicht schneller erfolgen würde und 32% stellen keinen Unterschied fest.
Der Online-Unterricht erlaube es, besser auf das individuelle Lernverhalten der SUS einzugehen glauben 48% der Befragten, 32% sind gegenteiliger Auffassung. Lediglich 16% (4 Personen) sehen keinen Unterschied.

Kritischer wurden folgende Aspekte gesehen:

Gemessen an der Abrufbarkeit meinen 24%, dass der Erwerb von Faktenwissen im Online-Unterricht nachhaltiger wäre, 32% meinen, der Erwerb von Faktenwissen sei nicht nachhaltiger im Onlineunterricht, 44% stellen keinen Unterschied fest.
Der Erwerb von Arbeitstechniken und Methoden (Methodenkompetenz) im Online-Unterricht sei im Online-Unterricht im Allgemeinen schwieriger, meinen 72% der Befragten, 12% erachten den Erwerb als einfacher, 16% erkennen keine Unterschiede.
Bezüglich des Transfers von Wissen meinen 12%, dass dieser im Online-Unterricht einfacher sei, 48% meinen der Transfer sei schwieriger, 40% erkennen keine signifikanten Unterschiede.

Wie sieht es bei der Vernetzung von Konzepten im Online-Unterricht aus? Diese sei einfacher, meinen 16%, 32% meinen die Vernetzung sei schlechter, 52% stellen keine Unterschiede fest.

Dass die Herausbildung interkulturellen Bewusstseins besser im Online-Unterricht gelänge meinen 12%, 36% sind der Auffassung dass sich interkulturelles Bewusstsein weniger gut im Online-Unterricht herausbildet, 44% erkennen keinen Unterschied.

Auf die Frage, welche Kompetenzen (kognitiv, affektiv, motorisch, sozial, etc.) sich im Online-Unterricht nicht oder nur sehr schwer erwerben lassen, wurden folgende Kompetenzen genannt:

  • motorische, affektive und soziale Kompetenzen
  • Gesprächskompetenz
  • kommunikative Kompetenzen, die über die Sachebene hinausgehen
  • debattieren und diskutieren erfordern aufgrund der medialen Voraussetzungen enge Regeln
  • Kompetenzen im Zusammenhang mit der Wahrnehmung, Beobachtung, Analyse von Prozessen sowie diverse methodische Kompetenzen.

96% der Befragten meinen, der Online-Unterricht erfordere ein höheres Maß an Selbstorganisation, lediglich eine Lehrkraft war nicht dieser Auffassung.

Um die Interaktion zwischen den Lernenden im Online-Unterricht dennoch zu ermöglichen, nutzen die Lehrenden u.a. die kollaborative Bearbeitung von Dokumenten, gemeinsame Präsentationen, Moderationen, Protokollanten, Formen des gegenseitigen Abfragens, Leseketten, Interviews, Diskussionsrunden, Meldeketten oder Wettbewerbe. Viele Lehrkräfte setzen Breakout Rooms für Gruppenaktivitäten ein oder arbeiten mit Online Tools, wie Anton, Schlaukopf, Sofatutor oder Padlet.

Im Vergleich zum traditionellen Unterricht vermissen die Lehrenden am meisten den persönlichen Kontakt, den Ausdruck von Emotionen, die Nähe zu den Schülern, die Klassengemeinschaft – die Vibes echter Menschen, spaßige Situationen sowie Lieder oder die Geschichten in den Pausen. Schulleben beinhaltet eben auch Feste und Veranstaltungen. Ein räumliches Verweisen auf Wandtafeln, Objekte im Raum oder Experimente bzw. praktisches Tun. Vielen Lehrenden fehlt die methodische Vielfalt auch im Hinblick auf Aspekte, wie Gruppenfindung durch Reimwörter, Sitzkreise. Es fehle die große Bandbreite der Möglichkeiten des Feedbacks, der nicht abreißende Überblick der gesamten Klasse sowie die Möglichkeiten der Würdigung und die nonverbale Interaktion.

Welchen Einfluss hat der Online-Unterricht auf das eigene Leben und die Arbeit mit den Kolleg*innen?

Der Situation geschuldet gibt es weniger Bewegung, die langen Bildschirmzeiten, Hintergrundgeräusche belastend und wirken sich physisch und sozial aus. Der Unterricht (sicher auch aufgrund der Ausgangsbeschränkungen) wurde zum Lebensmittelpunkt, Außerschulisches, die Work-Life-Balance fehle. Von Vereinsamung war u.a. die Rede. Es wurde aber auch erwähnt, dass einige Lehrkräfte gerade wegen der Situation im Rahmen des im Cocooning möglichen, mehr gemeinsam unternehmen würden.

Es gibt keine Pausengespräche, Kollegialität, die Abstimmung mit den anderen Lehrenden sei noch wichtiger geworden. Fächerübergreifendes Arbeiten sei schwieriger, wurde einmal erwähnt. Eine Kolleg*in erwähnte aber auch, dass sich die Kommunikation/ Abstimmung verbessert hätte. Auch fehle die Rückmeldung anderer Kolleg*innen. Eine Kollegin erwähnt, dass ihr das Unterrichten weniger Freude bereiten würde.

Insgesamt erfordere der Online-Unterricht mehr Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie das Korrigieren. Technische Probleme vermittelten das Gefühl einer Behinderung des Unterrichts. Einige Argumente implizierten, dass der Unterricht “fokussierter” abliefe.

Was sind die wichtigsten Gelingensbedingungen für den Online-Unterricht aus Sicht der Lehrenden?

Technik, Unterrichtsorganisation (Vorbereitung, Planung, Durchführung, Routinen, Regeln sowie klare Strukturen, Lernumgebung, Veranschaulichung, Bereitstellung von Materialien, spannende Inhalte) und Motivation/ Einstellung der Lernenden wurden signifikant häufig genannt.

Weitere genannte Aspekte, die sich z.T. mit dem vorgenannten Aspekten überlappen waren: Selbstorganisation, die technische Kompetenz der Lernenden und Lehrenden, Versprachlichung, Klare Zielsetzung und Aufgabenformulierung, Sicherstellung des Verständnisses (der Aufgabenstellungen), Kontrolle und Einhaltung von Deadlines, geringe Gruppengrößen und homogene Lerngruppen, Reflexion, zeitnahes Feedback an die SuS, Empathie, Gelassenheit der Lehrkräfte, Ausgleich, Veranschaulichung, Anwesenheit der SuS, Schulmanagement, individuelle Zeiteinteilung (in den größeren Klassen) ggf. flexiblere Leistungsbewertung und höhere curriculare Flexibilität.

Inwiefern ließen sich Veränderungen im Hinblick auf die Qualität der Verwendung der Fremd-/Zweitsprache Deutsch bei den SuS in den Sachfächern seit der Einführung des Online-Unterrichts feststellen? (z.B. Fachdiskurskompetenz, Wortschatzentwicklung, Sprachliche Korrektheit usw.) Wenn ja, worin sehen Sie die Ursachen?

Bezüglich der Entwicklung des Wortschatzes wurden unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Einige Lehrkräfte stellten fest, dass die Wortschatzerweiterung effektiver sei, andere Lehrkräfte stellten keine Veränderungen fest. Es wurde aber auch der Eindruck verbalisiert, dass der Wortschatz stagnieren würde oder gar “rückläufig” wäre. Mehrfach wurde bekräftigt, dass einige Kinder Fortschritte aufzeigen würden, allerdings passive SuS schnell “durchs Netz fielen.”

Es wurde auch in diesem Bereich deutlich, dass Sprachverwendung pragmatische Aspekte, Kontext, non-verbale Aspekte beinhaltet. Von einer Teilnehmer*in wurde berichtet, dass die sprachliche Korrektheit sinke, wegen mangelnder Übung, fehlender Motivation. Das Fehlen der natürlichen Anwendung, z.B. in den Pausen fehle.

Auf die Frage welche Fertigkeiten, Erfahrungen die Lehrenden nach dem Start von IGS_online hinzugewonnen hätten, traten drei Aspekte stark in den Vordergrund:

Methodenkompetenz (Technik, EdTech), Methodik/ Struktur, Sprachenfokus im Hinblick auf die Verwendung der eigenen Sprache, Aufgabenformulierungen, Erklärungen und die Motivation über Sprache. Darüber hinaus wurden genannt: Unterricht in Kleingruppen, Einstellung zur Bedeutung des Interpersonellen, differenziertes Arbeiten.

In folgenden Bereichen des Online-Unterrichts würden sich die Lehrenden gern weiterbilden: Technik, EdTech (Online Tools, Google Forms, Zoom, effektives Erstellen von Lernvideos, Präsentationen, Best Practice Beispiele/ Hospitationen, Simulationen), Rechtliche Aspekte, Förderung der sozialen Interaktion, Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien, Unterrichtsplanung/ Struktur, Einbeziehung von (praktischen, umweltfreundlichen) Aktivitäten und Spielen, Prüfungssituationen, Online-Teaching in der Grundschule, DaF.

Etwas 95% der SuS an der IGS lernen Englisch als Fremdsprache oder Zweitsprache. Wie haben die Lehrenden den Einfluss des Online-Teachings (igs_online) auf den Fremdsprachenerwerb (Englisch) bewertet?

Online-Unterricht (igs_online) hatte einen positiven Einfluss auf die Sprachlernmotivation meinen 50% (4) der Befragten, 25% (2) stellten keine Veränderungen fest, 25% (2)sahen einen negativen Einfluss. Bezüglich der Wortschatzentwicklung stellten 25% einen positiven Einfluss fest, 50% waren sahen keine Veränderungen; lediglich eine Person stellte einen negativen Einfluss fest. Im Hinblick auf die Aussprache waren 4 Personen der Meinung, dass es keine Veränderungen gab, 3 Befragte stellten sogar eine Verbesserung fest; eine Verschlechterung wurde von keinem Befragten attestiert. Bezüglich der grammatikalischen Korrektheit stellten 71% sogar eine positive Entwicklung, 29% sehen keinen Unterschied. Im Hinblick auf das Hör- und Leseverstehen meinen 85% einen positiven Einfluss verzeichnen zu können, lediglich eine Lehrkraft sieht keine Unterschiede.

Bezüglich der produktiven Fertigkeiten – hier Schreiben – sehen 57% einen positiven Einfluss, 28% keine Veränderungen, eine Person stellte eine Verschlechterung fest. Im Hinblick auf das Sprechen sieht niemand der Befragten eine Verschlechterung. 43 % sehen einen positiven Einfluss, 56% sehen keinen Einfluss. Wie schätzten die Befragten den Einfluss des Online-Unterrichts auf das Verstehen von Inhalten ein? 71% stellen einen positiven Einfluss fest, 14% sehen keinen Einfluss, lediglich eine Person stellt eher einen negativen Einfluss fest. Bezüglich der Entwicklung von Lernstrategien 71% einen positiven Effekt feststellen zu können, die übrigen Befragten sehen keinen Einfluss.

Anmerkungen zum Format des Fragebogens.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Befragten das Feststellen eines Lernzuwachses gleichsetzten mit der Frage nach einem positiven Effekt des Online-Unterrichts auf die einzelnen Aspekte des Spracherwerbs. Es sollte weiter untersucht werden, inwiefern sich ein Unterschied in der Bewertung durch Sprachlehrer und Lehrenden, die Sachfächer in der Fremd-/ Zweitsprache unterrichten feststellen lässt. Interessant wäre ein Vergleich der Einschätzung der Sprachlehrer DaF/ DaZ im Vergleich zu den Sprachlehrern Englisch. Die Auswertung der Erklärungen für die Wahrnehmungen ist schwierig, da keine klare Zuordnung zwischen Einzelfrage und Erklärung im Design des Fragebogens berücksichtigt worden ist.

Etwa 60% der SuS an der IGS lernen Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache. Wie schätzen die Lehrenden die Wirkung des Online-Unterrichts auf den Spracherwerb der Fremd- und Zweitsprachenlerner (Deutsch) ein?

Folgende positive Wirkungen stellten die Lehrenden fest:

Im Hinblick auf das Hörverstehen meinen 42% einen positiven Einfluss verzeichnen zu können, lediglich drei Lehrkräfte sehen keine Unterschiede, 33% sehen einen negativen Einfluss. Ähnlich wird auch die Wirkung auf das Leseverstehen eingeschätzt: 50% sehen einen positiven Einfluss, 25% können keinen Einfluss feststellen, 25% sehen einen negativen Einfluss.

Demgegenüber stehen folgende negative Aspekte:

Im Hinblick auf die Aussprache waren 3 Personen der Meinung, dass es keine Veränderungen gab. Ganz anders als im Bereich Englischunterricht stellten 75% der Befragten stellten eine Verschlechterung fest.
Online-Unterricht (igs_online) hatte einen positiven Einfluss auf die Sprachlernmotivation meinen 17% (2) der Befragten, 17% (2) stellten keine Veränderungen fest, etwa 66% (8)sahen einen negativen Einfluss.
Bezüglich der Wortschatzentwicklung stellten 17% einen positiven Einfluss fest, 34 % waren sahen keine Veränderungen; 50% stellte einen negativen Einfluss fest.
Bezüglich der produktiven Fertigkeiten, hier die Schreibkompetenz, sehen 25% einen positiven Einfluss, 25% keine Veränderungen, weitaus mehr Lehrkräfte als im Englischunterricht – hier 50% – stellen eine Verschlechterung fest.
Bezüglich der Entwicklung von Lernstrategien glauben 25% einen positiven Effekt feststellen zu können, 25% sehen keinen Einfluss, 50% glauben einen negativen Einfluss festzustellen.

Etwa 16% sehen einen positiven Einfluss, 42% sehen keinen Einfluss und 42% stellen einen negativen Einfluss auf das Verstehen von Inhalten fest.
Bezüglich der grammatikalischen Korrektheit stellten deutlich weniger als im Englischunterricht – nämlich lediglich 25% eine positive Entwicklung fest, 33 % sehen keinen Unterschied, etwa 42% sehen im Gegensatz zum Englischunterricht einen negativen Einfluss.
Im Hinblick auf die mündliche Sprachkompetenz sehen 17% einen positiven Einfluss, 17% können keinen Einfluss feststellen. Während im Englischunterricht niemand einen negativen Einfluss auf die Sprachkompetenz diagnostiziert hat, gehen etwa 66 % der Befragten von einem negativen Einfluss im Bereich mündliche Sprachproduktion Deutsch aus.

Die Ursachen für die Veränderungen sehen die Befragten in der fehlenden gemeinsamen Kommunikation, technische Herausforderungen, SuS könnten sich “ausblenden.” Das Sprachbad fehle, der Online-Unterricht sei unverbindlicher, die SuS seien deutlich stärker von sich selbst abhängig. Geichzeitig sind die SuS gezwungen, sich viele Zusammenhänge primär über die Sprache zu erschließen. SuS müssen Probleme sprachlich beschreiben, um verstanden zu werden. Eine präzise Ausdrucksweise ist besonders wichtig. Schneller arbeitende SuS würden nicht “ausgebremst”. Konkret wurde erwähnt, Grammatikerwerb sei einfacher, die Erkennung von Zeitformen. Vermutet wurde, dass die Visualisierung stark unterstützte. Bei der Wortschatzeinführung fehlte die Möglichkeit verschiedene Sinneskanäle zu aktivieren.

Unabhängig von den konkreten Fragestellungen notierten die Befragten folgende Aspekte im Hinblick auf den Online-Unterricht (igs_online).

Der Online-Unterricht erfordere eine sehr intensive Elternarbeit in den unteren Klassenstufen. Eltern “müssten Ersatzlehrer spielen.” Aspekte der Sicherheit im Netz, die Reduzierung von Präsenzzeiten, Ordnung am “virtuellen Arbeitsplatz” warfen Fragen auf. “Durchziehen des Lehrplans erzeuge Ungerechtigkeit” und würde Bildungsauftrag unterminieren bzw. Druck bei Eltern und SuS erzeugen. Online-Unterricht in dieser form sei “zu starr, zu tradiert.”

Die Klassenleitungen hätten weniger Einblick. Formen der Qualitätssicherung und auch Qualitätskriterien für guten Online-Unterricht müssen gefunden werden.

A2 Prüfung im Fach DaF

Posted on05 Jun 2020

In der vergangenen Woche fanden für die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe, die Deutsch im ersten Lernjahr belegen, die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten 2 der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen auf der Niveaustufe A2 (GER) statt. In den Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. In der mündlichen Prüfung am Freitag überzeugten die Deutschlerner mit Präsentationsthemen zu ihren Interessensgebieten wie z.B. Johann Sebastian Bach, Schach und Golf.Die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten tragen den Untertitel „Auf dem Weg zum DSD” und dienen zur Vorbereitung auf das DSD Stufe I und II, welche den Schülerinnen und Schülern in ihrer weiteren Schullaufbahn begegnen wird, und als Sprachnachweis für deutsche Studienkollegs und Universitäten gelten. Das Sprachkonzept der IGS sieht vor, dass Seiteneinsteiger in der Orientierungsstufe bis zum Ende des sechsten Schuljahres den Sprachstand A2 vorweisen müssen, um in die nächsthöhere Klasse versetzt zu werden.

Franziska Barnickel
DaF-Koordinatorin

A2 Sprachprüfung an der IGS HCMC A2 Sprachprüfung an der IGS HCMC

Saigon Abstrakt

Posted on05 Jun 2020
Klasse 3 hat gerade ein faszinierendes Projekt abgeschlossen. Als Vorlage dienten ihnen Fotos von Straßen Saigons, die uns ein langjähriger Freund und Projektpartner Peach Ice Tea
zur Verfügung stellte. Ausgehend von den Fotos haben sie die Straßen im ikonischen Stil der in London lebenden Künstlerin Christabel Forbes völlig neu dargestellt. Die Schüler nutzten dafür starke Farben und intensiven Ausdruck. Anschließend hatten sie die Gelegenheit an einem “Frage-Antwort-Talk” mit Christabel teilnehmen zu dürfen. Dabei erfuhren sie viel über Christabels Reisen in die ganze Welt und auch darüber, was es bedeutet, eine Vollzeit-Künstlerin zu sein.

Genehmigung – Deutsches Sprachdiplom der KMK – Stufe II

Posted on05 Jun 2020

– Antrag stattgegeben –  Herzlichen Glückwunsch.

Dem Antrag auf die Durchführung der Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Stufe 2 – an der International German School  HCMC (IGS) wurde stattgegeben.
Ab dem Schuljahr 2020/ 2021 werden zum ersten Mal DSD-2-Prüfungen an der IGS ausgerichtet.
Grundlage dafür ist die Entscheidung des Ausschusses für das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz vom 01.04.2020 auf der 254. Sitzung.
Das Deutsche Sprachdiplom II dient als Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse (B2/ C1 GER) als Voraussetzung für die Aufnahme an einer Deutschen Universität.
An der IGS können somit neben dem IB Diplom und dem Deutschen Sprachdiplom der Stufe I auch das Deutsche Sprachdiplom der Stufe II geprüft werden.
Wir danken allen Beteiligten, die die Voraussetzungen für die Genehmigung geschaffen haben.

Von Schmetterlingen und Tiergedichten

Posted on29 Mai 2020

– Präsentationen in der Grundschule

In regelmäßigen Abständen präsentieren die SchülerInnen der Grund- und Sekundarstufe ihre Ergebnisse aus dem Unterricht vor MitschülerInnen aus den anderen Jahrgangsstufen.
Heute gab es gleich zwei Präsentationen und großes Staunen unter den Zuhörenden.
In der 1. Stunde zeigten die Lernenden der Klasse 3/4 (DaF), was sie alles über den Schmetterling in Sachkunde gelernt haben.
Neben den Informationen zum Lebensraum, dem Lebenszyklus und der Ernährung war die Piratenklasse ganz begeistert, was der Schmetterling alles kann: Den Fühler ein- und ausrollen, farbig sehen und sogar mit den Füßen schmecken.
In den letzten Wochen haben sich die SchülerInnen der Klasse 5/6 im Fach Deutsch Plus mit Gedichten auseinandergesetzt. Am Ende der Unterrichtseinheit haben sie ihre eigenen Tiergedichte geschrieben und heute der Klasse 3 in einem „Museumsgang” vorgetragen: Von den Vorteilen einer Katze als Haustier, über das kurze Leben eines Geckos bis hin zu der geträumten Romanze eines Schweins waren die SchülerInnen begeistert von der Kreativität und dem Ideenreichtum.
Musikalisch wurden die Gedichte am Klavier von einer Schülerin der Klasse 6 begleitet.
“Die Gedichte waren lustig, abwechslungsreich und sehr kreativ” resümierte Ken aus Klasse 3.

DSD 1: Erfolgreiche Mündliche Sprachprüfungen an der IGS

Posted on29 Mai 2020

Auch in diesem Jahr hieß es für die SchülerInnen der Klassen 7, 8 und 9 ihr sprachliches Können beim Deutschen Sprachdiplom DSD 1 unter Beweis zu stellen. Am Dienstag wurden bereits die Lernenden in den Kompetenzen Hören, Lesen und Schreiben getestet und am Donnerstag mussten sie ihre mündlichen Prüfung vor einer Prüfungskommission absolvieren.
Erneut war die DaF-Abteilung der IGS von der Bandbreite der Themen begeistert: von der “Geschichte des Schachs” über die Frage “Kann das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel der Zukunft sein?” hin zur musikalischen Komponente “Đen Vâu – Vom Toilettenputzer zum erfolgreichen Rapper” zeigten die Schüler ihre sprachlichen Fertigkeiten. Wir freuen uns, dass alle angetretenen Kandidaten die mündliche Prüfung bestanden haben. Jetzt heißt es warten, bis die Prüfungsergebnisse aus den anderen drei Kompetenzen, aus Deutschland zurückgesendet werden. Dort werden die Prüfungen von offiziellen DSD I Prüfer*innen bewertet.

Kathrin Schmidt
DaF-Lehrerin
DSD 1 Prüferin

Mini-Känguru

Posted on20 Mai 2020

In diesem Jahr hat die zweite Klasse zum ersten Mal erfolgreich am Mini-Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Dieser klasseninterne Mathematik-Wettbewerb ist die Vorbereitung auf den Känguru-Wettbewerb, an dem jedes Jahr die höheren Klassen teilnehmen. Die Kinder hatten viel Spaß an den Denk- und Knobelaufgaben und haben sich sehr über ihre Urkunden gefreut.
Besonders erfolgreich war Ivy Hauschild mit 47,5 Punkten, gefolgt von Noah und Cedric.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

mini-känguru-wettbewerb IGS HCMC

Vorschule startete mit viel Kraft

Posted on20 Mai 2020

Nach den langen Wochen können die Kinder der Vorschule wieder gemeinsam spielen, basteln, entdecken und sich natürlich auf den Übergang in die erste Klasse vorbereiten. Ein maßgeschneiderter Vorschulkurs wird den Kindern in den nächsten Wochen helfen, die notwendigen Kompetenzen für den Schulanfang zu erwerben.
Alle waren am Montag sichtlich froh, wieder da zu sein. Als erstes wurde das Spielzeug in Beschlag genommen. Jedes Kind entdeckte seine Lieblingsspielzeuge wieder, und es herrschte munteres Treiben in allen Räumen. Die Kinder erzählten von der Corona-Zeit zu Hause und ihren Erlebnissen mit den Eltern. Es wurde auch schon fleißig gebastelt – darunter auch eine Überraschung für den Vatertag. Toll, dass die Kinder die Abläufe noch nicht vergessen hatten und wir uns somit auf die spannenden Dinge konzentrieren können.

IGS_TV

Posted on15 Mai 2020
Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, Filmclips von oder über die die IGS auf
IGS_TV zu anzuschauen. Dabei können Sie zwischen den Kanälen
Campus Life, Music & Concerts, Arts & Craft, Early Science und Vietnamese wählen.
Viel Spaß beim Anschauen der bewegten Bilder.

Forschungskolloquien

Posted on15 Mai 2020

Die Forschungsstunden in den Klassenstufen 9 und 10 dienen dem Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsweisen in Vorbereitung auf die IB-Diplomphase. Sie sind als wöchentliche Doppelstunden fest im Stundenplan integriert und wurden in diesem Schuljahr von Frau Mai organisiert. Ziel der Forschungen ist ein Erkenntnisgewinn, der aus der Bearbeitung einer konkreten Fragestellung bzw. einer Untersuchung erwächst. Dabei können die Schüler*innen das Fachthema und ihren Mentor selbst wählen. Die Themen stammen aus den geisteswissenschaftlichen, musisch-künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Bereichen. Alle Arbeiten umfassen eine Untersuchung, das Verschriftlichen der Erkenntnisse zusammen mit einem praktischen Teil sowie ein Kolloquium, bei dem die Lernenden ihre Arbeit vorstellen und verteidigen müssen.
Regelmäßig fanden Mentorentreffen statt, bei denen die Schüler*innen ihre Mentoren über den aktuellen Forschungsstand informierten und Feedback und Unterstützung für die nächsten Arbeitsschritte erhielten. So wurden die Schüler*innen über das Jahr hindurch kompetent durch Spezialisten des jeweiligen Fachgebietes begleitet.
Nach Abgabe der schriftlichen Arbeiten fanden in dieser Woche die ersten Kolloquien zu den Forschungsarbeiten statt. Das Kolloquium dauert ca. 45 min und ist ein Teil Prüfungsleistung, die zu 30% in die Gesamtnote einfließt.
Die ersten Kolloquien zeigten eine spannende Mischung aus sprachwissenschaftlichen, biologischen, gesellschaftlichen und technischen Themen. In einer 10 minütigen Präsentation berichteten die Schüler*innen dem Prüfungsteam die theoretischen Grundlagen ihrer Arbeit, das methodische Vorgehen sowie die Ergebnisse. Im Anschluss daran fanden interessante, z.T. herausfordernde Diskussionen statt. Wir sind schon sehr gespannt auf die kommenden Kolloquien in nächste Woche.

Forschungskolloquien at IGS HCMC Forschungskolloquien at IGS HCMC Forschungskolloquien at IGS HCMC Forschungskolloquien at IGS HCMC

Pilotprüfung DSD1

Posted on15 Mai 2020

Wie jedes Jahr vor den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz Stufe 1 (DSD 1) fand diese Woche am 15.05.2020 die Pilotprüfung dazu statt.
Bedingt durch die jüngsten weltweiten Schulschließungen wurden die offiziellen Termine bis in den Mai verschoben. Somit ergeben sich für die schriftliche Prüfung der 26.05.2020 und für die mündliche Prüfung der 28.05.2020.
Während der Pilotprüfung am Freitag, die zur Vorbereitung auf den mündlichen Teil gilt, konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 am Modell von zwei mutigen Schülern aus ihrer Mitte den Ablauf und den Erwartungshorizont des Prüfungsformates kennenlernen. Alle an den Prüfungen beteiligten Lehrkräfte kalibrierten ihre Bewertung, damit am offiziellen Termin eine einheitliche Leistungsbewertung gewährleistet wird.
Fazit: Die Probeprüfungen verliefen erfolgreich und die Klassen konnten viel davon lernen. Die Stimmung unter den Beteiligten war konzentriert und aufmerksam.
Allen Teilnehmenden wünschen wir viel Erfolg bei den DSD 1-Prüfungen im Mai 2020.

Franziska Barnickel
DaF-Koordinatorin

Endlich zurück!

Posted on09 Mai 2020

Die Klassen 4-10 sind wieder zurück auf dem Campus. Nach Temperaturkontrollen, Informationen zur Hygiene und dem Verhalten innerhalb und außerhalb der Klassen, waren alle wieder bereit für den Präsenzunterricht im Klassenzimmer. Endlich gab es wieder echten Austausch unter Schüler*innen und Lehrenden. Während der Phase des Online-Unterrichts wurde klar: Kommunikation und Lernen gehen weit über den Erwerb von Fakten hinaus. Wenngleich einige Schüler in Teilbereichen im Online-Unterricht deutliche Lernfortschritte gemacht haben, wurde eines doch schnell klar: Motivation und Verständnis hängen stark auch von non-verbalen Signalen, der Interaktion mit anderen und natürlich den echten Erfahrungen, Beobachtungen und Experimenten ab. Wir freuen uns auf die Rückkehr der Klassen 1-3 in der kommenden Woche am Montag.

Schulbeginn nach Corona Schulbeginn nach Corona Schulbeginn nach Corona Schulbeginn nach Corona Schulbeginn nach CoronaSchulbeginn nach CoronaSchulbeginn nach CoronaSchulbeginn nach Corona

Auswertung der Elternumfrage – Bereich Schule

Posted on08 Mai 2020

Die Schule bedankt sich für die Beteiligung der Eltern an der Umfrage zu dem Onlineunterricht der IGS. Rückmeldungen erhielt die Schule von 37 Eltern aus unterschiedlichen Klassenstufen. Im folgenden werden die Fragen zuerst in Gänze ausgewertet, bevor Einzelaspekte dargestellt werden.

Positive Aspekte des Onlineunterrichts bezogen sich vor allem – neben der Tatsache, dass es überhaupt Unterricht gab – auf das individuelle, kontinuierliche Arbeiten sowie die Förderung des selbständigen Arbeitens und der Selbstorganisation der SuS.

Bei der Frage nach dem Lernfortschritt der Schüler zeigt sich eine typische statistische Gausskurve, deren Mittelpunkt etwas, um eine Stufe, ins Negative rückte. Dass Onlineunterricht den Regelunterricht nicht vollständig ersetzen kann, war natürlich zu erwarten.

Über die nachteiligen Aspekte lässt sich sagen, dass sich einzelne Eltern über zu lange Zeiten am Bildschirm äußerten, worin die eine mögliche Ursache für Schlafstörungen während der Covid-19 bedingen Schließungen gesehen wurde. Die Grenzen des Onlinelernens sahen erwartungsgemäß auch viele Eltern insbesondere in der fehlenden sozialen Interaktion. Mangelnde Kommunikation, sowohl zwischen Lehrkräften als auch SuS wird von den Eltern angeführt. Es wurde z.T. von Beeinträchtigungen durch technische Probleme berichtet – Kommunikation sei eben mehr als Hören und Sehen.

Die ausführlichsten Antworten betraf die Auswirkungen auf die Familie. Während über ein Drittel der Eltern nur einen geringen Einfluss auf das Familienleben sahen, gab es für die besonders für Eltern in den unteren Klassen kleinere oder größere Herausforderungen, die sich bei manchen Eltern nach Anfangsschwierigkeiten bewältigen ließen. Andere, vor allem berufstätige Grundschuleltern, waren stärker betroffen. Sie berichten von der Notwendigkeit, technisch zu unterstützen bzw. dem Erfordernis zuhause präsent zu sein, um auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen, das Essen zuzubereiten usw.

Die größte Herausforderung für die Kinder bestand nach Aussagen einiger Eltern in der Notwendigkeit, sich zu der ständigen Arbeit am Bildschirm ohne die gewohnte Interaktion zu motivieren und sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Es wurde von Ermüdungserscheinungen, Überforderung und zunehmender Passivität berichtet.

Auf die Frage, ob auch positive Aspekte gesehen werden können, waren die Eltern geteilter Meinung. Nur einzelne Eltern haben hier Konkretes benannt.

Bei der Frage nach Verbesserungsmöglichkeiten wurden einzelne Vorschläge von den Eltern unterbreitet. Am häufigsten war der Wunsch der Eltern über stärkeren Kontakt zu den Eltern in der Klasse und einem insgesamt häufigeren Feedback. Diese Frage wurde von auffallend vielen Eltern dazu genutzt, sich für die gute und engagierte Arbeit des Kollegiums zu bedanken. Natürlich wurde auch der Wunsch geäußert, dass möglichst bald wieder regulärer Unterricht stattfinden kann.

Zum Schluss der Analyse des Elternfragebogen kann man auf Unterschiede bei den einzelnen Altersgruppen und bei einzelnen Fächern eingehen. Besonderes in der Grundschule waren die Eltern verstärkt gefordert. Einzelne Eltern wünschten sich eine noch intensivere Einzelförderung, andere Eltern sahen in der Grundschule auch deutlich die Grenzen des Onlineunterrichts. Bei den Eltern von älteren Schülern kam teilweise der Wunsch nach größeren und selbständig zu bearbeiten komplexeren Aufgaben auf.

Auf Rückfragen im Kollegium und bei einzelnen Schülern zeichneten sich in Abhängigkeit vom Fach unterschiedliche Bilder. Während in Mathematik oder in engen Teilbereichen der Sprachvermittlung über zum Teil deutliche Lernzuwächse berichtet wurde, zeigten sich in jenen Fächern, die auf echte Begegnung, Experimente und die Veranschaulichung von Prozessen angewiesen sind, Herausforderungen, die nicht oder nur schwer zu kompensieren waren.

Wir danken den 37 Eltern, die sich an der Befragung beteiligt haben. Sollte Sie der Fragebogen nicht erreicht haben, wenden Sie sich bitte an das Schulbüro, um Ihre Kontaktdaten abzugleichen. Unsere Lehrkräfte und Schüler-Innen haben ebenfalls an Befragungen teilgenommen, deren Ergebnisse wir demnächst veröffentlichen werden.

Ulrich Erfort

Webkonferenz zur Lage der Auslandsschulen während Covid-19

Posted on07 Mai 2020
Am 6.Mai, 2020 fand um 20 Uhr HCMS Zeit die 1. Webkonferenz des WDA zur Lage der Deutschen Auslandsschulen in Zeiten der Corona Pandemie statt. Vertreten waren die fördernden Stellen sowie die Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt (SPD) und Thomas Erndl (CDU/CSU). Der WDA-Vorsitzende Dr. Peter Fornell vertrat die Interessen der Auslandsschulen, welche vorab bei den DAS angefragt worden sind. Geladen waren die Vorstände und Schulleiter aller Deutschen Auslandsschulen. Mit rund 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Resonanz groß. Auch die IGS sowie der Vorstandsvorsitzende der SBH waren mit ihren Anfragen dabei.

Freizeitaktivitäten in den Osterferien

Posted on13 Apr 2020

Sehr geehrte Eltern,
wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Frohe Ostern.

Mit Blick auf die kommenden Ferientage möchte ich Sie noch auf die
Freizeitangebote der IGS für die Klassen 1-10 während dieser Zeit aufmerksam machen.
Die Information zu den Aktivitäten haben wir bereits Ende letzter Woche versendet.

Angeboten werden u.a. eine Spiele-AG, eine Design-Gruppe für die SuS der Klassen 10-12, die Entwürfe für die Schuluniform der Oberstufe entwickelt, eine Video-AG, ein Schach-Zirkel, eine Code-AG sowie eine Gruppe, die den Sporttag vorbereitet. Außerdem stellt die Schülervertretung in Verbindung mit dem Verbindungslehrer virtuelle Räume für Verabredungen zur Verfügung.

Die Informationen zum Programm der Klasse 1 mit einem kleinen Hasenvideo für die Kleinen haben die Eltern der Klasse 1 bereits über die Klassenleiter Herrn und Frau Wiesneth erhalten.

Unabhängig von dem Freizeitprogramm, bieten Herr Vale und Frau Le Fragestunden zu aktuellen Unterrichtsthemen in den Fächern Englisch und Mathematik (Mathematik auch auf Vietnamesisch oder Englisch) an.

Herr Singh – uma-singh@igs-hcmc.org – ist Montag bis Freitag von 10-12 Uhr für Probleme und Fragen im Bereich ICT oder der Bibliothek erreichbar.

Alle Anmeldungen zu den Angeboten können die Schüler*inen über den Link https://tinyurl.com/IGS-Osterferien vornehmen.

Wir hoffen auf diese Weise Impulse für etwas sozialen Austausch für die Schülerinnen und Schüler der IGS bieten zu können.

Der U6-Bereich führt seine Angebote (Bastel-Pakete, Lernideen, Video-Kontaktzeiten) fort. Genauere Informationen erhalten Sie dazu jeweils über die Kommunikationen des U6-Bereichs.

Mit freundlichen Grüßen,

Dirk Thormann

Politikunterricht erleben

Posted on11 Apr 2020

Austausch mit der Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche

Was haben die SchülerInnen der IGS und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gemeinsam? Sie “zoomen”! Während die SchülerInnen in Vietnam schon seit neun Wochen Online-Unterricht haben, musste nun auch das deutsche Parlament neue Wege der Kommunikation finden. Aus einer Not wird eine Tugend gemacht, und dank Videokonferenz wird die Entfernung von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Berlin zum deutschen Parlament verkleinert.

Im Rahmen des Unterrichts unter Leitung der Sozialkundelehrerin Frau Schmidt hatten die SchülerInnen der Klassen 9 und 10 die Möglichkeit ein Interview mit der Bundestagsabgeordneten und Expertin für Gesundheits- und Pflegepolitik sowie Infektionskrankheiten Frau Kordula Schulz-Asche zu führen. Nachdem die SchülerInnen in den letzten Wochen das parlamentarische System der BRD kennengelernt und sich mit der Funktionsweise des Bundestags vertraut gemacht haben, hatten sie nun konkrete Fragen zum Werdegang der Abgeordneten, zu ihrem  Arbeitsalltag aber auch zur derzeitigen Weltlage mit dem Corona Virus vorbereitet.

“Politikerin sein beginnt nicht mit einem Amt, sondern damit, sich politisch zu interessieren”, sagte Frau Schulz-Asche zu Beginn des einstündigen Interviews. Sie selbst habe sich zu Schulzeiten als Schülersprecherin im geteilten Berlin für Politik im kleinen Rahmen eingesetzt. “Ich habe mich schon früh für die Interessen der Menschen, die mich umgeben, interessiert und war nicht so sehr auf mich selbst konzentriert.” Dennoch erfolgte der Schritt, in die Politik zu gehen, etwas später: Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester, einem Studium der Kommunikationswissenschaft, einem langjährigen Auslandsaufenthalt in Afrika als Mitarbeiterin im Bereich Gesundheitsaufklärung führte ihr Weg im Jahr 2003 in die aktive Politik –  zuerst als Abgeordnete in den hessischen Landtag und schließlich 2013 als Abgeordneten in den Deutschen Bundestag. “Es braucht als Politikerin eine berufliche Basis, Erfahrungen und offene Ohren für die Probleme der Menschen. Als Politikerin sollte man der Versuchung widerstehen, sich abhängig vom Mandat oder Position zu machen.” Um eine gute Politikerin zu werden, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt, braucht es nach Ansicht von Frau Schulz-Asche vielmehr eine gute Mischung aus eigener Meinung, die sich auf den Wünschen der Bevölkerung stützt und die wissenschaftlich fundiert ist.

Im Gespräch erfuhren die SchülerInnen auch, wie arbeitsreich Sitzungswochen im Deutschen Bundestag und Wahlkreiswochen sind und dass bis zu 12 Stunden Arbeit pro Tag anfallen können. Dabei gibt es einen wilden Mix aus Fraktionssitzungen, Bundestagsreden, Podiumsdiskussionen mit Fachleuten aus der Gesundheits- und Pflegewirtschaft oder auch einem Besuch einer Polizeidienststelle oder Pflegeeinrichtung im Wahlkreis. Außerdem erfuhren die Lernenden, dass es schwer sein kann – in Anbetracht der globalen Herausforderungen – als Politikerin einmal abzuschalten und auch welche Schattenseiten der Beruf mit sich führt. “Beleidigungen und Bedrohungen haben bedauerlicherweise zu genommen. Mit größerem Bekanntheitsgrad können die Nachteile zunehmen.” Jedoch stößt Frau Schulz-Asche meist auf offene, interessierte Menschen und sie genießt es nachwievor, anonym durch das Land reisen zu können ohne erkannt zu werden. “Ich muss nicht in der ersten Reihe mit BundesministerInnen oder Fraktionsvorsitzenden stehen. Für mich ist es wichtiger vernetzt als bekannt zu sein.”

“Das unangenehmste an der Politik ist jedoch die Redundanz.” Seit Jahren ist in Deutschland ein eklatanter Fachkräftemangel in der Pflege attestiert und auch die Zustände innerhalb des Pflegesektors, wie schlechte Bezahlung, ungenügende Work-Life-Balance, geringe Pflegekraft-Patientenbetreuung seien nicht neu, so die Gesundheitsexpertin. Doch viel zu lange ist man das drängende Thema nicht umfänglich angegangen. “Die Herausforderungen im Pflegesektor sind nun in Zeiten des Corona-Virus relevanter denn je. Manchmal ist es schwer auszuhalten, den politischen Prozessen voraus zu sein. Um so erfreulicher ist es nun, dass sich etwas tut.” 

Um das Coronavirus einzudämmen, so die Bundestagsabgeordnete Schulz-Asche, müsse entschlossen aber vor allem solidarisch gehandelt werden. “Nicht nur bestimmte Bevölkerungsgruppen innerhalb Deutschlands brauchen unsere Solidarität sondern auch Länder müssen solidarisch unterstützt werden, in denen es kein so ausgebautes Infektionsschutz- und Gesundheitssystem gibt wie in Deutschland. Der weltweite Infektionsschutz kann nur so gut sein wie das schwächste Glied in der Kette.” Erfreulich sei, dass bereits finanzstarke Programme für die Wirtschaft, die Forschung und den sozial- und Gesundheitsbereich geschnürt wurden, jedoch werden, so Schulz-Asche, die Folgen der Corona-Pandemie  uns noch länger beschäftigen. Eine Lehre zog die Expertin dabei jetzt schon: “zukünftig bedarf es kleinräumiger Produktionsketten vor allem bei Medikamenten, Medizinprodukten und Schutzkleidung müssen wir auf den deutschen Standort vertrauen.”

Am Endes des intensiven Gesprächs konnten die SchülerInnen noch eine ganz andere Facette  bei Frau Schulz-Asche entdecken, als sie gestand: “Natürlich gibt es immer noch Momente wo ich aufgeregt bin auf einem Podium zu sprechen – besonders wenn ich die Erwartungshaltung des Publikums nicht einschätzen kann. Aber es ist nicht schlimm, aufgeregt zu sein. Eine leichte Grundnervosität ist ein guter Begleiter im politischen Alltag.” Die Reaktion der SchülerInnen folgte prompt: “Die Authentizität und die Ehrlichkeit der Abgeordneten hat mich überrascht”, stellte Yipta, Klasse 10 heraus.

Das Interview gab den SchülerInnen der IGS die Möglichkeit einen kleinen Einblick in das Leben und Arbeiten einer Bundestagsabgeordneten zu erhalten und auch Frau Schulz-Asche gefiel der Austausch, in dem sie resümierte: “Besonders in den letzten Wochen hatte ich viele Videokonferenzen, diese war nicht nur die weitentfernteste sondern auch die lebendigste.” 

Auch die SchülerInnen reflektierten das Gespräch mit der Abgeordneten Schulz-Asche: “Die Ausführungen zum Arbeitspensum einer Politikerin haben mir gezeigt, wie stressig der Beruf als Politiker sein kann und mich bestärkt diesen Weg nicht einzuschlagen”, sagte David, Klasse 10.

Wiederum Simon, Klasse 9, resümierte für sich ganz persönlich: “Meine Sicht auf den Beruf als Politiker hat sich durch Interview sehr verändert, weil ich vorher nicht wusste, dass es eigentlich ziemlich ,einfach’ sein kann, Politiker zu werden. Frau Schulz-Asche hat mir geraten, wenn ich aktiv in die Politik gehen möchte, erst die Schule zu beenden, eine Ausbildung oder Studium zu machen, denn mit einem großen Erfahrungsschatz, lässt sich besser Politik für die Allgemeinheit machen. Vielleicht ist der Beruf als Politiker doch eine berufliche Perspektive für mich.”

Milan wiederum stellte heraus, dass das Arbeiten als Politiker, manchmal dem  eines Wissenschaftlers ähneln würde. Wie in der Wissenschaft, würden Politiker auch lange daran arbeiten, dass ihre Themen, wie bei Frau Schulz-Asche der Pflegebereich und Infektionskrankheiten, an Bedeutung gewinnen. “Oftmals werden wichtige Themen der Gesellschaft vernachlässigt, bis sie mit voller Wucht in der Gesellschaft ankommen,” so Milan, Klasse 10. Dann würde man plötzlich zum Superstar werden. Jahrelange wären nicht genug Gelder für die Forschung an Infektionskrankheiten freigegeben wurden und jetzt, in der Coronakrise könne es nicht schnell genug gehen. Milan schlussfolgerte daraus: “Was ich von Frau Schulz-Asche gelernt habe? Die jahrelange Vorbereitung lohnt sich immer. Irgendwann werden die Themen gehört.”

Zum Schluss bat die Bundestagsabgeordnete den SchülerInnen an, auch für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen. Das Format, so  waren sich alle einig, müsse wiederholt werden.

 

 

 

“Politik sehe ich als einen Auftrag bestimmte Funktionsweisen der Gesellschaft zu verstehen und Vorschläge zu machen, diese zu verbessern. Das ist es, was mich antreibt.” (Kordula Schulz-Asche, Bundestagsabgeordnete)

Wettbewerb: Logo für die Bibliothek

Posted on11 Apr 2020
Wir möchten uns bei allen bedanken, die an der ersten Runde des Logo-Wettbewerbs der Grundschul-Bibliothek teilgenommen haben.

Ben Wayman und Quynh Anh waren überwältigt von der Vielfalt der einzigartigen Designs, die die Schüler*innen produzierten – mit so vielen Dreiecken, Büchern, Papageien und einem sehr verwirrten
T-Rex. 
Wir möchten interessierte Schüler*innen der Klassen 1-5  zur 2. Runde des Wettbewerbs einladen, um das Papageien-Konzept weiter zu entwickeln.

Anbei einige der Highlights aus der 1. Runde sowie der Videolink mit genauen Details zu Runde 2.

Frohe Feiertage an alle.

Library logo project Library logo project Library logo project

Glückwunsch! IGS offiziell als IB World School anerkannt

Posted on27 Mrz 2020

Liebe Freunde der IGS,

erfreuliche Nachrichten gab es in den letzten Wochen wenige.  Für die IGS-Gemeinschaft gibt es jedoch ungeachtet der herausfordernden Zeiten heute einen Grund zum Feiern.
Am Mittwoch, d. 25. März 2020 um 13:55 Uhr hat die International German School HCMC (IGS) offiziell das Schreiben zur Autorisierung von der IB erhalten.
Die International German School HCMC (IGS) ist somit offiziell die 14. World School in Vietnam und
bietet ab dem Schuljahr 2020/2021 als einzige Schule in Vietnam das IB-Diplomprogramm für ihre Schülerinnen und
Schüler in ausgewählten Fächern auf Deutsch.
Mit der Verifikation wurde ein über vier Jahre vorbereiteter Prozess erfolgreich
abgeschlossen.
Wir danken allen Lehrenden, insbesondere dem IB-Team, unseren Eltern, den beteiligten
Schülerinnen und Schülern sowie der SBH für ihre Unterstützung.
Unser ganz besonderer Dank dient unserer IB-Koordinatorin, Frau Barnickel. Mit ihrer
systematischen, sehr gründlichen Arbeit bereitete sie die IGS sorgfältig darauf vor, einen der
größten Meilensteine in der Biografie einer Schule mit Bravour zu meistern.
Speziell gewürdigt  wurde seitens der IB, dass die gesamte Schulgemeinschaft, bestehend
aus Schülerinnen und  Schülern, Eltern, Lehrenden, dem Schulträger und der Administration,
ein breites Verständnis und Engagement dem Diplomprogramm gegenüber aufweist.
Die IB bescheinigte der IGS „no matters to be addressed“  – worauf wir besonders stolz
sind.
Wir freuen uns darauf, das anspruchsvolle Programm mit Ihnen gemeinsam zu starten.
Bleiben Sie gesund und freuen sich gemeinsam mit uns über diesen Erfolg in einer
schwierigen Zeit.

Ihr Dirk Thormann

Schulleiter

Liebe Freunde der IGS,

Posted on22 Mrz 2020

die Kinder sind zu Hause! Nicht zwei Tage, nicht zwei Wochen sondern inzwischen mehr als zwei Monate. U6-Eltern erleben den Alltag gerade als Dauerbeanspruchung. Für Reisefantasien und Familienharmonie bleibt in der Familie wenig Raum. Primarschuleltern sind gezwungen, vergleichsweise intensiv in die didaktischen Untiefen der Grundschulpädagogik einzusteigen. Die meisten von Ihnen hatten eines nie vor: Lehrer zu werden!

Für viele Expats schien die Welt so lange in den Fugen, wie der Blick auf den Anker in der Heimat Sicherheit versprach. Der Blick nach Deutschland zeigt inzwischen, dass die alten Bezugsrahmen nicht mehr ganz so unumstößlich wirken; der Boden unter den Füßen bewegt sich etwas. Die meisten von uns kennen große Naturkatastrophen, Revolutionen, Kriege und Flucht oder ähnliche einschneidende Erlebnisse nur aus Geschichtsbüchern, Zeitungen oder den Erzählungen der Großeltern. Für viele von uns ist die aktuelle Situation neu: Die Koordinaten müssen neu bewertet werden – global und persönlich. Ein Lehrbuch gibt es dafür nicht; man justiert von Tag zu Tag neu.

Krisen schärfen den Blick für das Wesentliche. Gefragt sind auch in Deutschland pragmatische Lösungen. Die naturgegebene Liebe zu Kafka wird bei der ein oder anderen Behörde auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Manch einer vergisst gar das Gender*sternchen im Text. Aussagen werden an der Realität gemessen, die Theater der Populisten sind temporär geschlossen.

An die Stelle der Politik der Affekte tritt die Forderung nach Konkretem. Gesundheitswesen, Digitalisierung, Bildungswesen, Infrastruktur, (Daten-)Sicherheit, Medien, die Frage nach Handlungsfähigkeit in einer westlichen Demokratie oder auch der Föderalismus stehen im Fokus einer Zeitenwende. Die Welt nach dem 11. September war nicht mehr dieselbe. Inwiefern Covid-19 einen ähnlich nachhaltigen Effekt haben wird, bleibt abzuwarten.

Vor dem Hintergrund der sich überschlagenden Meldungen aus Europa wirkt das vietnamesische Vorgehen der letzten Wochen vergleichsweise systematisch und konsequent. Schnelle Entscheidungswege und eine synchronisierte Umsetzung retteten Leben. Aus China werden keine lokalen Neuinfektionen gemeldet; die Deutsche Schule in Singapur hält ihren Betrieb mit strengen Auflagen aufrecht.

In diesen Zeiten wollen wir als Schule ein zuverlässiger Bezugsrahmen, vielleicht auch ein Stück Heimat für Sie und Ihre Familien sein. Wir sind uns der diesbezüglichen Verantwortung für Ihre Kinder bewusst und danken Ihnen für die zielführende Zusammenarbeit. Mit dem Online-Unterricht ist es uns möglich, die grundlegenden Anforderungen des Curriculums zu erfüllen und Zeugnisse am Ende des Schuljahres auszustellen.

Neben Newslettern und Videos bieten wir seit letzter Woche Bastelpäckchen und Online-Kontaktzeiten für die Kinder im U6-Berich. Seesaw gibt es jetzt für den Kindergarten und die Vorschule. (denise.schoechert@igs-hcmc.org) Herr Hübscher wird ab sofort für Klasse 3 einen kleinen Online-Literaturkreis starten. Weitere Angebote sind in Planung. Der Bereich Kunst rief einen Wettbewerb aus. Gesucht wird ein passendes Logo für unsere Bibliothek. Der Online-Zugang für die Grundschulbibliothek wird bald zugänglich sein. SuS der Sekundarstufe haben bereits Zugang zum Online-Katalog der Bibliothek.

Herr Toan erstellt seit letzter Woche Lernvideos im Fach Vietnamesisch (Kl. 9). Die Videos sind öffentlich. Damit wollen wir einen Beitrag leisten für Schüler*innen an nationalen Schulen, die dieses Angebot vielleicht nutzen möchten. Im Musikunterricht entstand folgendes Video, welches die Wahrnehmungen unserer SuS einfängt.

Wir versuchen, die Chancen in dieser Zeit zu erkennen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gutes Wochenende,

 

Bleiben Sie gesund,

Ihr Dirk Thormann

Comic Project

Posted on13 Mrz 2020

Kunst online zu unterrichten kann eine ziemliche Herausforderung sein, obwohl die Klassen 4 und 5 mit interessanten Ergebnissen aufwarteten. Vielleicht wollen Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um einige der Arbeiten genauer anzusehen. Hier lernten die Schüller im Online-Unterricht, wie man Klänge und Charaktere im Comic-Stil festhält.

Schule geschlossen: Unterricht geht weiter

Posted on14 Feb 2020

igs_online  Video

Es ist Sonntag, 19:10 Uhr. In einer E-Mail bestätigte sich das, was bereits in den sozialen Netzwerken kursierte: Um eine Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu vermeiden, bleiben die Schulen in Ho-Chi-Minh-Stadt laut Anordnung der Behörde für Bildung und Ausbildung zunächst für eine Woche geschlossen.
Noch während der vietnamesischen Neujahrsferien waren vorbeugende Maßnahmen zum Infektionsschutz veranlasst worden: Temperaturmessung mit Infrarot-Thermometern,  Händedesinfektion vor Betreten der Schule, Masken für Schüler und Lehrkräften gehörten dazu.
Online school because of Corona Virus week 1
Um 9:30 Uhr trafen sich die Lehrkräfte zum Krisenmeeting auf dem IGS Campus. Schnell wurde klar: Der Unterricht findet online statt. Neben einem Krisenstab für organisatorischen Fragen, stellte die Schulleitung Mitglieder der Online Education Task Force auf dem Treffen vor.
Die bereits im regulären Unterricht etablierten virtuellen Klassenräume wurden von den Lehrkräften mit selbst erstellten Lehrvideos, Anleitungen und Materialien ausgestattet; Stundenpläne wurden angepasst.
Online school because of Corona Virus week 1
Ein kurzes Tutorial zur Nutzung von Videokonferenzen führte die EdTech-Beauftragte der Schule durch.
Innerhalb eines Schultages stellten die Lehrkräfte ihre Unterrichtspläne auf igs_online um.
Online school because of Corona Virus week 1  Online school because of Corona Virus week 1
Während ab der 7. Klassenstufe der Unterricht weitgehend dem regulären Stundenplan folgte, waren in den Klassenstufen 1-6 stärkere Anpassungen notwendig. Der ICT-Unterricht findet an der IGS erst ab der Klasse 3 statt, weshalb der Online-Unterricht in den unteren Jahrgangsstufen methodisch anders aufbereitet werden musste und stark auf die Unterstützung durch Eltern oder Geschwister zu Hause angewiesen war.
Wie sieht ein Online-Arbeitsplatz zu Hause aus?  Ein ruhiger Arbeitsplatz, eine stabile Internetverbindung, Notebooks oder Computer – kein Mobiltelefon und ein bequemer Stuhl in richtiger Höhe – so etwa stand es in den Anleitungen der Schule, welche die Familien zu Hause erhielten.
Am Dienstag war es dann endlich soweit! Über einen Klick auf die erste Stunde im Online-Stundenplan gelangten die Schüler der Sekundarstufe in das virtuelle Klassenzimmer ihres Klassenlehrers. Ein Schüler gestand, dass er nachts vor Aufregung kaum schlafen konnte.
Online school because of Corona Virus week 1 Online school because of Corona Virus week 1
Während die Schüler in der Sekundarstufe den Unterricht in Form von Konferenzschaltungen erlebten, erhielten die Grundschüler eher Aufgaben und Erklärvideos, die von den Lehrkräften und den Lehrassistenten eigens für die jeweiligen Stunden erstellt worden sind. Es lag nun in der Verantwortung der Eltern, die gelösten Aufgaben abzufotografieren und  zurückzusenden. In Klasse 2 erfolgte die Kommunikation direkt über die Plattform Seesaw.
Wie auf dem Schulcampus, bewegten sich die Schüler der Sekundarstufe von Klassenraum zu Klassenraum. Das nächste Klassenzimmer war gewissermaßen einen Klick entfernt. Lange Laufwege gab es also nicht. Die Anwesenheit und Unterrichtsinhalt wurden, wie sonst auch, im elektronischen Klassenbuch vermerkt.
Online school because of Corona Virus week 1
Für die technische Unterstützung, stand in jedem Klassenzimmer ein Help-Desk zur Verfügung. Über den Help-Desk konnten Schüler und Lehrer jederzeit Fragen an einen der EdTech-Verantwortlichen der Schule richten. Für Fragen zur Internetverbindung oder Herausforderungen mit der Hardware stand der technische Support-Dienst bereit.
Das Feedback nach dem ersten Online-Schultag war überraschend positiv. Einige Schüler, die sich sonst im Unterricht eher zurückhaltend zeigten, zeigten sich plötzlich aktiv; einige Schüler, denen eine konzentrierte Arbeitsweise im regulären Unterricht manchmal schwer fällt, waren im Online-Unterricht äußerst konzentriert dabei.
Lucy schreibt: Es ist traurig ohne Freunde; Karel meint: Der Online-Unterricht war viel anstrengender als in der Schule. Dass man länger schlafen konnte und sein Lieblingsessen bestellen konnte, fand Bin ziemlich klasse. Einige Schüler schrieben, dass es schade sei, sich nicht so viel unterhalten zu können und dass es weniger Möglichkeiten gab, sich zu bewegen. Was gar nicht ging? Minh schrieb:  “Die Klasse konnte nicht so oft zusammen lachen und Witze machen, da die Lehrer alles mithören.”
Online school because of Corona Virus week 1
Methodische Herausforderungen wurden schnell deutlich. Einige Lehrer berichten, dass sie von ihren Schülern aus dem Klassenraum „geklickt“ worden seien. Die Mikrofone der Schüler mussten bei Betreten des virtuellen Klassenzimmers zunächst ausgeschaltet werden, um Hintergrundgeräusche zu vermeiden.
Natürlich funktionierten auch typische sprachliche Wendungen aus dem Klassenzimmer online nicht. Wer hat seine Hausaufgaben nicht erledigt?  Auf diese Frage antworteten mehrere Schüler mit „ich.“  Wer diese Schüler waren, konnte man online nicht ohne die Chatfunktion feststellen.
Dass Aufforderungen, wie Hebt die Hand, wenn ihr etwas nicht verstanden habt.  im Online-Unterricht mit 18 Teilnehmern ebenfalls nicht funktionieren kann, wurde sehr schnell deutlich.
Klassenzimmer sind normalerweise geschützte Räume, in denen man sich von Eltern und Fremden unbeobachtet ausprobieren kann. In den virtuellen Klassenzimmer erschienen aber manchmal mit bester Absicht Eltern, Geschwister oder sogar Haustiere und lenken vom Lerngeschehen ab. Natürlich verleitet das Kinderzimmer zu Hause auch dazu, sich bequem vom Bett aus zuzuschalten oder mehr Fokus auf den gut sitzenden Haarschnitt als den Unterrichtsstoff zu lenken.
Die Schulschließungen gingen in die zweite Woche. Dem Feedback entnahmen wir, dass die Bildschirmzeiten zum Teil Kopf- und Augenschmerzen verursachten, insbesondere, wenn die Kinder nach ihrem Online-Schultag noch zum Mobiltelefon griffen und zusätzliche Zeit online verbrachten.
Mit einem gezielten Methodenwechsel, d.h. Arbeitsphasen ohne Bildschirm und gezielte Übungen in den virtuellen Sportstunden wurde versucht, den Unterricht ausgewogener zu gestalten und zu rhythmisieren.
Online school because of Corona Virus week 1  
Abschließend kann festgestellt werden:

  1.     Ohne die bei Schülern und Lehrkräften aus dem regulären Schulalltag vorhandenen  Kompetenzen im Umgang mit EdTech-Anwendungen wäre eine Umstellung auf den Online-Unterricht in dieser       Form nicht möglich gewesen.
  1.     Der Online-Unterricht erfordert ein methodisches Vorgehen, welches sich vom traditionellen Unterricht unterscheidet.
  1.     Einige Schüler zeigten beim Online-Unterricht eine höhere Konzentration und beteiligten sich aktiver am Unterrichtsgeschehen.
  1.   In Klassen mit größerer Anzahl von Schülern war es schwieriger, geeignete Interaktionsformen sicherzustellen.
  2.   Zuverlässige technische Voraussetzungen und unmittelbarer technischer Support sind  Voraussetzung für die Umsetzung des Online-     Unterrichts.

Ihr Dirk Thormann
Schulleiter

Das Tet-Fest

Posted on24 Jan 2020

->Vietnamesische Presse

Nun ist es soweit: Wir verabschieden uns vom Jahr des Schweins und heißen somit das Jahr der Ratte Willkommen. Diese ist übrigens die erste Vertreterin des Tierkreiszeichens (gefolgt von: Büffel, Tiger, Katze (im Chinesischen: Hase), Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein).
Mit den traditionellen Nẹujahrsliedern: “Xúc Xác, Xúc Xẻ” und “Tết Tết Tết Tết đến rồii” haben die Schüler*innen der Klasse 1-6 auf die, für das vietnamesische Volk, wichtigste Zeit im Jahr eingestimmt.Aber was ist schon ein Fest ohne Essen? In dem Theaterstück “Die Geschichte der Wassermelone”, inszeniert von Klasse 6 und Leonard aus Klasse 4, wird die Entdeckung der erfrischend süßen Frucht erzählt und wie sie zum kulturellen Tet-Snack wurde.Mit “Shape Of You”, ein auf Boomwhackern gespieltes Instrumentalstück, sorgte Klasse 7 und 8 für Begeisterung und gute Laune.Höhepunkt der jährlichen IGS Tet Feier ist der Löwentanz gewesen: mit akrobatischem Talent und lautem, rhythmischem Trommeln wurden nicht nur Kinder, Eltern und Lehrer*innen zum Staunen gebracht, sondern auch die bösen Geister vertrieben.

Die IGS wünscht allen ein frohes neues Jahr voller Glück, Gesundheit und Erfolg.

Trường Quốc Tế Đức chúc gia đình tất cả học sinh năm mới vui vẻ, hạnh phúc, may mắn và thành công.

Tet Feier 2020 IGS HCMC
Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC Tet Feier 2020 IGS HCMC

Tết Tết Tết Tết đến rồi!

Posted on24 Jan 2020

Heute war ein ganz besonderer Tag für den U6 Bereich der IGS HCMC!

Nachdem wir allerhand über das vietnamesische Neujahrsfest Tết und seine Herkunft lernen durften, hatten wir heute viel Spaß dabei, einen spannenden Löwentanz zu sehen. Anschließend fanden wir uns alle zusammen, um gemeinsam bei traditionellen vietnamesischen Gerichten mit unseren Familien zu feiern und Lì xì zu basteln. Was für ein Spaß!
Wir wünschen allen ein glückliches neues Jahr der Ratte.

Chúc mừng năm mới!

U6 Tet Feier an der IGS HCMC U6 Tet Feier an der IGS HCMC U6 Tet Feier an der IGS HCMC

Zeugnisfeier & Fahrradparty

Posted on24 Jan 2020

Die Feier zu den Halbjahreszeugnissen fiel auch in diesem Jahr mit dem vietnamesischen Neujahrsfest zusammen. Kurz vor dem Jahreswechsel ist es üblich, Wünsche, Ratschläge oder auch Dank auszusprechen. Dieser Tradition folgten auch unsere Lehrkräfte.
In der Einschulungsgeschichte für die erste Klasse vor gut 5 Monaten war von einem kleinen Piratenkapitän die Rede, der auf der Suche nach einem Seeräuberschatz eine riesige Bibliothek fand. Wie der kleine Kapitän, hat unsere Piratenklasse inzwischen das Lesen erlernt. Lesen ist ein wesentlicher Schlüssel in die Welt des Wissens, betonte ein Lehrer. Im Gegensatz zum Film, sei es beim Lesen erforderlich, sich Personen, Kleidung, Stimmen und Bewegungen vorstellen. Beim Lesen erschafft jeder Mensch gewissermaßen seinen ganz eigenen Film.
Eine andere Lehrerin der IGS hob die Bedeutung des wissenschaftlichen Denkens für die Orientierung gerade in einer Zeit von Fake News und Informationsüberflutung hervor. Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und bei der Wahrheitsfindung Schlüsse zuzulassen, die mitunter den eigenen Erwartungen widersprechen oder dem allgemeinen gesellschaftlichen Konsens entgegenstehen, seien Grundlagen für das wissenschaftliche Vorgehen.
In der Zeugnisrede wurde auch der ökologische Beitrag unserer größeren Schülerinnen und Schüler gewürdigt, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen. Ihnen wurde von unserem Schulleiter das Angebot unterbreitet, eine Fahrrad-Party auf dem Campus zu organisieren. Bedingung: Die Gäste müssen mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Zeugnisfeier IGS HCMC 2020

Abrakadabra, simsalabim!

Posted on23 Jan 2020

Zaubertricks erstaunen, faszinieren und überraschen. Die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe „DaM 5/6“ (Deutsch als Muttersprache in Klasse 5/6) lernten in den vergangenen Wochen mit jedem Zaubertrick auch ein Merkmal für eine gelungene Vorgangsbeschreibung. Sie erarbeiteten, einen Vorgang zu strukturieren, abwechslungsreich zu beschreiben, eine passende Überschrift zu finden, die richtige Anrede zu formulieren und natürlich jede Menge Zaubertricks. Die Idee einer Zaubershow für unsere Patenklasse, die Piraten, wurde schnell in die Tat umgesetzt und unsere Tricks verblüfften und erfreuten heute die Kinder und Lehrer der Klasse 1!

Zaubertricks in Klasse 1 Zaubertricks in Klasse 1 Zaubertricks in Klasse 1

Exkursion im Fach Geografie

Posted on22 Jan 2020

Nach einer theoretischen Lektion über ‚Globalisierung’ und ‚Produktion’ in den Klassen 7 und 9 hatten unsere Schüler am vergangenen Freitag die Gelegenheit, eine Outdoor-Fabrik in HCMC zu besuchen. Sie interagierten und erforschten aus erster Hand unter dem Leitfaden, wie eine Produktionskette funktioniert. Am Ende unserer Werksbesichtigung konnten die Schüler die Produktions- und Vertriebsmaßnahmen grundlegend nachvollziehen.

Exkursion in Erdkunde Exkursion in Erdkunde

Bastelaktion der Vorschule/ Grundschule

Posted on22 Jan 2020

Ganz im Sinne des traditionellen Têtfestes, das eine Brücke vom alten ins neue Jahr schlägt, stand diese Woche auch die gemeinsame Bastelaktion unserer Vorschule und der 1. Klasse. Das Neue mit dem Alten zu verknüpfen und behutsam als neue Gemeinschaft zu wachsen, war ein voller Erfolg und lässt uns zuversichtlich und voller Vorfreude in ein neues Jahr starten. Wir sind mächtig stolz auf die schönen materiellen und immateriellen Früchte dieser Bastelaktion.

Bastelaktion der Vorschule/ Grundschule Bastelaktion der Vorschule/ Grundschule

Lego-Tag

Posted on17 Jan 2020

Ideen entstehen im Kopf. Um aber kreativen Gedanken umzusetzen, braucht man Hilfsmittel. Eines dieser Hilfsmittel ist LEGO. Daher hat die IGS David Drake, Gründer von Creation Station, eingeladen, Ihren Kindern seine LEGO-Welt näherzubringen. Neben einer Ausstellung großartiger Modelle bekommen die Klassen 4-10 außerdem die Möglichkeit, ihre Kreativität in kleinen LEGO-Workshops  auszuleben. Mit dieser Veranstaltung sollen unsere Schülerinnen und Schüler einen Vorgeschmack darauf bekommen, was sie in einer wöchentlichen LEGO-AG erwarten können. Startschuss dafür, ist Freitag, der 14. Februar. Nähere Information zur Anmeldung erhalten Sie nach den Ferien.

Lego Tag an der IGS-HCMC Lego Tag an der IGS-HCMC Lego Tag an der IGS-HCMC Lego Tag an der IGS-HCMC

 

Neue vietnamesische Lesebücher

Posted on17 Jan 2020
Unsere Bibliothek freut sich sehr über die Erweiterung unserer vietnamesischen Büchersammlung. Für die Geschichten, Gedichte und Erzählungen namhafter vietnamesischer
Autoren zeigen die Schüler große Begeisterung.
vietnames-books-in-the-library

Coffee with us

Posted on17 Jan 2020

Zum fünften Mal in diesem Schuljahr fand am Mittwoch, den 15.01.2020 Coffee with us statt. Bei diesen Gelegenheiten laden verschiedene Bereiche der IGS zu themenspezifischen Gesprächsrunden zwischen Eltern und Lehrkräften ein und nachdem bereits der U6-Bereich, die Grundschule und Sekundarstufe ihre Inhalte in informellen Gesprächen vorstellten, hat nun auch die IB Koordinatorin, Frau Barnickel, zu einem offenen Austausch eingeladen.
Im Schatten der Bäume vor Villa E hat man sich gemütlich zu Kaffee und Keksen getroffen, um die Besonderheiten des IB-Diplomprogamms kennenzulernen. Das Diplomprogramm umfasst die Klassenstufen 11 und 12 und führt nach erfolgreichem Abschluss zum IB Diplom, einer international anerkannten Hochschulzugangsberechtigung, die von der in Genf ansässigen, gemeinnützigen International Baccalaureate Organisation vergeben wird.
Themen, welche die anwesenden Eltern vor allem interessierten, waren die IB Philosophie, die optimale Vorbereitung auf Universitäten durch das IB Core Programme, sowie die Fächerwahl und die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland, aber auch anderen Ländern. Spannend waren die Informationen, dass das Diplomprogramm die Lerner in den Mittelpunkt stellt und dass die Kursauswahl spätere Karrierewünsche der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt. Auch wurde die Stärke des IBs bemerkt, sich an landestypische Gegebenheiten anzupassen und den Bedürfnissen der Schulgemeinschaft gerecht zu werden.
Vielen Dank an alle Eltern, die mit ihren gezielten Fragen zu einem regen Austausch beitrugen.
Die IGS beabsichtigt das IB-Diplomprogramm ab dem Schuljahr 2020/21 einzuführen.

Neues Baumhaus

Posted on15 Jan 2020

Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten erstrahlt unser Baumhaus in neuem Glanz, und wir können wieder nach Herzenslust darauf spielen und ausruhen.
Von hier oben sieht die Welt ganz anders aus. Ganz andere Spiele sind hier möglich und neue Fantasiewelten werden eröffnet. Kinder lieben diese Klettermöglichkeit.
Herzlichen Dank für den Neuaufbau!

Vorbereitungen für das Tet Fest

Posted on11 Jan 2020

Klasse 4 und die AG “Eco Class” arbeiten für das diesjährige TET-Fest intensiv an ihren Nagetieren aus Pappmaché. Mit etwas Glück werden Sie einen ganzen Schwarm  Ratten  entdecken, die in diesem Jahr Wassermelonen und Lucky Money (erstellt von der AG-Gruppe ’45’) jagen. Allen viel Glück!’
Vorbereitungen für das TET Fest
Das diesjährige Theaterstück zu TET handelt von der Geschichte Mai An Tiems, dem törichten König Vua Hung und den ersten Wassermelonen. Klasse 6 hat intensiv an der Entwicklung des Skripts für das TET-Spiel gearbeitet. Die Drehbuchautorinnen sind Ha Mi und Michelle.
Vorbereitungen fuer das TET Fest
Die Traditionen des TET Festes finden sich auch in der Musik wieder. Dieses Jahr singen wir TET Que Em und Xuc Xac, Xuc Xe. Wir arbeiten mit der Xylophon-Gruppe an einem geheimen Frühlingslied und hoffen auf ein schönes TET-Solo von einem unserer Sänger. Man darf gespannt sein.

Schlittschuhlaufen

Posted on14 Dez 2019

Wenn wir an Winter in Deutschland denken, fallen uns u.a. Weihnachtsmärkte, Kekse backen, gemütliche Abende vor dem Kamin, Dunkelheit, sowie Kälte und Eis ein. Letzteres konnten die Klassen 2 bis 7 am Freitag, dem 13.12., beim alljährlichen Schlittschuhlaufen erleben. Warm eingepackt ging es für die Kinder in zwei Gruppen auf die Eisfläche. Diejenigen, welche schon öfter gelaufen waren, wagten sich sofort raus und liefen alleine oder in kleinen Gruppen über das Eis. Alle anderen konnten sich mithilfe eines „Pinguins“ langsam an das Schlittschuhlaufen herantasten. Alle Kinder und auch die Lehrkräfte hatten großen Spaß und es war ein sehr schöner Abschluss vor den Ferien.

Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen
Schlittschuhlaufen

Weihnachten in der Grundschule

Posted on14 Dez 2019

Mit einem ganz besonderen Vorweihnachtstag bereiteten sich die Schüler*innen der Grundschule auf die Weihnachtsferien vor. Unter der Anleitung unserer Trainees gab es in der Weihnachtsbäckerei Backstationen zu entdecken: Kneten, Ausrollen, Ausstechen und natürlich Verzieren. Abgerundet wurde der Vorweihnachtstag in der letzten Stunde durch die Schüler*innen der 3. Klasse, die stimmungsvoll zu den leckeren Plätzchen Märchen und Weihnachtsgeschichten vorlasen.  

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Klassen 5-7 im Mekong-Delta

Posted on14 Dez 2019

Für die Klassen 5 bis 7 stand am zweiten Tag viel auf dem Programm. Sie wurden zu Entdeckern und Beobachtern.
Zunächst besuchten die Schüler*innen die
schwimmenden Märkte und erhielten Einblicke in das gesellschaftliche Leben am und auf dem Mekong. Die Bewohner erklärten, wie Reispapier, Kokosnussbonbons, Reiswaffeln und Nudeln hergestellt werden. Dann gab es Beobachtungen der Flora und Fauna auf dem Land sowie am und auf dem Fluss. Bei einer Schnitzeljagd lösten die Schüler*innen verschiedene Aufgaben. Berechnet wurde auch das Wasservolumen des Pools. Außerdem wurden Gedichte über das Mekong-Delta verfasst. Alles super spannend!

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Das Mekong Delta

Ach wie schön ist das Mekong Delta,
Über die Nacht wird es viel viel kälter.

Im Mekong ist die Natur überall,
und einige Häuser stehen kurz vor dem Zerfall.

Der schwimmende Markt ist auf dem Fluss,
sie verkaufen Fisch, Gemüse und Kokosnuss.

Die Augen am Boot,
helfen den Kapitänen in der Not.

Auf dem Mekong hast du eine schöne Sicht, ihn zu besuchen ist deine Pflicht.

(Lasse, Viet und Jack aus Klasse 6)

IGS-Forschungsschiff Tag 3 – 4

Posted on14 Dez 2019

Am Vormittag wurden die Provinzstadt Sa Dec mit ihrem Flusshafen besucht. Die Schüler*innen erhielten außerdem Informationen zum Cao Dai Tempel. Zurück auf  dem Schiff ging es dann eher um Wasseranalysen, Fragen der Klimaveränderung, Kinematik und Dynamik. Das Schiff ankerte am dritten Tag in Cai Be, wo der Abend mit der eigenen Schülerband an Bord ausklingen konnte.
Der letzte Ausflug nach dem Frühstück war eine Bootsfahrt in Cai Be.

     

Filmbeitrag:
igs-hcmc-forschungsschiff-mekong-river

IGS-Forschungsschiff Tag 2

Posted on12 Dez 2019
Nach Sonnenaufgang und einem Frühstück auf dem Fluss, wurde die Insel Ong Ho erkundet. Heute ging es um Bewegung. 
Auf mehreren Touren in unseren kleinen Beibooten wurden örtliche Wassermärkte und ihre Eigenheiten beobachtet.  
Auf den Fahrrädern wurde die Geburtsinsel des zweiten Präsidenten der vietnamesischen Republik erkundet. 
Außerdem wechselten die Schüler*innen mit dem  Forschungsschiff vom unteren in den oberen Arm des Mekong. 
Was das mit der Bewegung des Schiffs zu tun hat, und warum es überhaupt schwimmt, wurde in dem anschließenden Physik-Workshop untersucht. 
Der Tag wurden dann von der hauseigenen Schüler-Schiffsband abgeschlossen. 

IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2  IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2  IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2  IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2 IGS Forschungsschiff Mekong Tag 2
Filmbeitrag:
igs-hcmc-forschungsschiff-mekong-river

IGS-Forschungsschiff und Exkursion ins Mekong-Delta

Posted on11 Dez 2019

Um die Natur schützen zu können, muss man sie kennen – die Wechselwirkungen zwischen Klima, Boden, Mensch und Natur verstehen.Alexander von Humboldt gehörte zu den bedeutendsten deutschen Naturforschern seiner Zeit. In diesem Jahr hätte er seinen 250 Geburtstag gefeiert.An der International German School HCMC haben wir die Idee der der Entdeckungsreise in der Natur aufgenommen.Unsere Schülerinnen und Schüler werden mehrere Tage mit dem IGS-Forschungsschiff auf dem Mekong unterwegs sein.

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

Die Reise findet mit Unterstützung des deutschen und des schweizerischen Generalkonsulat in HCMS statt und wurde zusammen mit dem Reiseveranstalter TerraVerde organisiert. An Bord sind SchülerInnen der Klassen 8-10 aus 4 Nationen sowie Lehrkräfte aus den Bereichen Biologie, Physik, Geschichte, Musik.Zeitgleich befinden sich SuS der Klassen 5-7 im Mekong Delta und führen dort Erkundungen an Land durch.

Exkursion ins Mekong-Delta IGS-HCMC

Ganz im Geiste Humboldts stand der erste Tag des IGS Forschungsschiffs. Nachdem Klasse 8 den anderen einen kurzen Einblick in das Leben des großen Forschers gegeben hatte, entbrannte eine hitzige Diskussion über die Verquickung von Forschung und Wirtschaft.

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

In seinem Reisebericht beschäftigt sich Milan (Klasse 10) mit der Frage, inwiefern es Unterschiede im Hinblick auf die Motive Humboldts im Vergleich anderen „Entdeckern“, wie Marco Polo oder Kolumbus gegeben hat, bzw. inwiefern der Geist der Aufklärung die Sichtweisen des Naturforschers Humboldt beeinflusste. Im Zeitalter der Aufklärung sei es darum gegangen, Lehrmeinungen infrage zu stellen und wissenschaftliche Antworten zu finden. Beobachtungen durchzuführen, sich unvoreingenommen eine Meinung zu bilden, sei auch das Ziel dieser Reise.


Das eigene Forschergen konnte dann am Nachmittag beim Besuch einer örtlichen Kokosnussplantage und den vorbereiteten Bio- und Physikworkshops erprobt werden. Nachdem zum Sonnenuntergang der Kapitän den Anker werfen ließ, wurde der Tag mit Sternenbeobachtungen beendet.

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

Viele unserer Schülerinnen haben erst im Seiteneinsteigerprogramm an der IGS Deutsch gelernt und bereiten sich hier auf ein Studium in Deutschland vor.
Wer weiß, vielleicht werden einige von ihnen selbst einmal als ForscherInnen zu einem wirkungsvollen Schutz unserer Umwelt beitragen.

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

IGS-Forschungsschiff ins Mekong-Delta

Exkursion ins Mekong-Delta IGS-HCMC

Eindrücke von Ole Suhr:
igs-hcmc-forschungsschiff-mekong-river

“Fußball ist nicht nur für Jungen”

Posted on10 Dez 2019

Sport ist nicht nur etwas für Jungen – Sport ist für alle. Unter diesem Motto nahmen unsere Mädchen der Klasse 6-8 am 9. Dezember 2019 an einem exklusiven Fußballtraining von Su Bin Lee, einer Schülerin der EISHCMC teil. Im Rahmen eines Schulprojektes möchte sie die Gleichberechtigung im Sport fördern und Mädchen die Möglichkeit bieten, positive sportliche Erfahrungen zu sammeln.
Das Training war ein voller Erfolg. Die Mädchen haben Birgit Prinz alle Ehre gemacht und zusammen gedribbelt, gespielt und – das ist vielleicht am wichtigsten von Allem – gelacht. Sie konnten in einem Umfeld, das nicht, wie so oft, von Jungen dominiert wurde, ihr Potenzial entdecken, entfalten und bewiesen, dass Mädchen genauso Spaß am Fußball haben können wie Jungen. Wir bedanken uns sehr bei Su Bin Lee für diese tolle Möglichkeit und sind stolz, dass unsere Schülerinnen offen und interessiert an dem Training teilgenommen haben.

Mädchenfussball an der IGS HCMC

Mädchenfussball an der IGS HCMC

Mädchenfussball an der IGS HCMC

Weihnachtsmarkt an der IGS

Posted on09 Dez 2019

Mit dem Schulleiter der IGS im Interview

->VIDEO

->Vietnamesische Presse

Herr Thormann, können Sie uns mehr erzählen über den Weihnachtsmarkt an Ihrer Schule? Was gibt es Neues im Vergleich zum letzten Jahr?

Der Weihnachtsmarkt der IGS ist ein traditioneller deutscher Weihnachtsmarkt. Es geht darum Traditionen zu bewahren und den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, eine Atmosphäre zu erfahren, die dann später zu den  Kindheitserinnerungen werden, die wir alle haben. Insofern gibt es zwar neue Lieder im Programm der Kinder, die Schulband wird spielen und einige neue Stände, aber das Gesamtensemble bleibt bestehen. Auch in diesem Jahr gibt es einen Glasbläser, es gibt ein Karussell, Zuckerwatte, Würstchen mit Senf aus Bautzen, Weihnachtsente, Plätzchen und vieles mehr. Kathrin Schmidt, die Organisatorin des Weihnachtsmarktes, hat hier zusammen mit dem Vorbereitungsteam eine großartige Atmosphäre geschaffen.

Der Weihnachtsmarkt der Deutschen Schule  ist in Ho-Chi-Minh-Stadt  mittlerweile so bekannt, dass Menschen aus allen Stadtbezirken, teilweise sogar aus dem Ausland anreisen. Waren die Schüler*innen in die Vorbereitungen involviert?
Die Schüler*innen sind auf allen Ebenen beteiligt: Sie haben Plätzchen gebacken. das Musikprogramm zusammen mit Ruben Viertel, Douglas Vale und Matthias Mayer eingeübt und organisieren auch einige Stände. Sie rotieren als Ansprechpartner für die ca. 2000 Gäste, die wir in diesem Jahr bei uns zu Gast sind. Alle Lehrkräfte der Schule sowie die Liegenschaftsverwaltung waren Tage und Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt. Auch die Eltern unserer Schule haben einen tollen Stand mit kandierten Mandeln organisiert.

Was bringt eine Deutsche Schule in Vietnam dazu, mittlerweile zum fünften Mal einen Weihnachtsmarkt auf diesem wunderschönen Campus zu organisieren? 
Wir möchten Teil der vietnamesischen Community sein und einen kulturellen Beitrag leisten. Jedes Jahr besuchen viele Gäste mit ihren Kindern unseren Weihnachtsmarkt und genießen diesen Beitrag der Deutschen Schule in Vietnam. Für andere stellt der Weihnachtsmarkt ein Stück Heimat in der Ferne dar. Natürlich ist der Weihnachtsmarkt auch ein Teil unserer Kultur. Wo sonst erleben unsere Kinder einen so authentischen Weihnachtsmarkt?

Wie sehen Sie die Entwicklung der IGS in den letzten Jahren?
Die IGS ist eine deutsche Schule mit bilingualem Programm. Schüler aus 18 Nationen lernen bei uns.  Viele von ihnen sind als Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse zu uns gekommen und bereiten sich hier auf ein Studium oder eine Ausbildung in Deutschland vor. Die Schülerzahlen sind in den letzten Jahren sehr stabil gestiegen. Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung Vietnams, gewinnt der Standort immer mehr an Bedeutung.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den über 2000 Gästen auf dem IGS-Weihnachtsmarkt. Mit Ihrem Besuch haben Sie zu dieser weihnachtlichen Atmosphäre beigetragen.

Die IGS wünscht Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC Weihnachtsmarkt 2019 IGS-HCMC

Junior Science Olympiade 2020

Posted on06 Dez 2019

Alles Tinte – so lautet das Motto der Internationalen Junior Science Olympiade 2020, an denen die Klassen 5 bis 7 der IGS teilnehmen.
An fünf verschiedenen fächerübergreifenden Stationen konnten die Kinder in Partnerarbeit selbständig  Versuche durchführen. Mit viel Spaß und Neugier wurde so spielerisch der Forscherdrang unserer Schüler*innen gefördert.

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

Junior Science Olympiade 2020

 

Nikolaus

Posted on06 Dez 2019

Warum stellen wir am Nikolaus eigentlich unsere Schuhe raus? Wer war nochmal der Nikolaus? Wieso feiern wir Nikolaus überhaupt?
All diese Fragen und noch mehr konnten unsere Kinder im Kindergarten und in der Vorschule, sowie unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4 am Freitag stellen, denn wer die Augen offen gehalten hat, konnte einen ganz besonderen Gast auf dem Schulgelände der IGS entdecken.
Beim persönlichen Besuch lernten die Kinder den Nikolaus von Myra kennen, erfuhren von der Geschichte vom Nikolaus und den drei armen Töchtern, die eines morgens Gold in ihren Schuhen fanden. Außerdem sprachen sie über die Bedeutung des Teilens, denn das Nikolausfest dreht sich nicht nur um Süßigkeiten…
… fehlen durften diese natürlich trotzdem nicht.

Nikolaus 2019 IGS HCMC

Nikolaus 2019 IGS HCMC

Nikolaus 2019 IGS HCMC

Nikolaus 2019 IGS HCMC

Nikolaus 2019 IGS HCMC

Eisschlösser

Posted on06 Dez 2019

Passend zur winterlichen Jahreszeit bauen die Kinder der Vorschule mit Eiswürfel ein Eisschloss. Was wohl die geheimnisvolle Zutat ist, die die Eiswürfel aneinander klebt?

Eisschlösser bauen IGS HCMC

Eisschlösser bauen IGS HCMC

Tor! … Fußballtraining für Mädchen

Posted on29 Nov 2019
Sport ist nicht nur was für Jungen – Sport ist für alle! Unter diesem Motto findet am Montag, den 9. Dezember in der 5. Stunde ein Fußball-Training für unsere Mädchen der Klassen 6-8 statt. Durchgeführt wird es von Su Bin Lee, einer Schülerin der EISHCMC. Das Training ist Teil ihres persönlichen Projektes, um die Gleichberechtigung im Sport zu fördern. Unsere Schülerinnen freuen sich sehr über diese Möglichkeit – vielleicht steckt ja die nächste Birgit Prinz unter ihnen.

Weihnachtsbäckerei

Posted on29 Nov 2019

Es riecht schon nach Weihnachten. Viele fleißige Hände haben am Mittwochnachmittag Plätzchen gebacken. Erst wurde der Teig ausgerollt. Dann wurden Formen ausgestochen und vorsichtig auf das Blech gelegt. Jetzt hieß es: warten, warten, warten. Gar nicht so einfach, wenn einem der süße Geruch um die Nase weht und man eigentlich viel lieber nur naschen möchte.
Nachdem die Plätzchen gebacken und ausgekühlt waren, durften sie kunterbunt verziert werden. Rote, gelbe, grüne und blaue Zuckerglasur sowie goldene und bunte Streußel zauberten aus den Plätzchen wahre Kunstwerke, die fast zu schade zum Vernaschen waren.
Die Kinder, die gerade nicht mit ihren Eltern in der Küche standen, kneteten wundervolle bunte Weihnachtskreationen aus Knete. Übrigens eine gute Übung zur Entwicklung der kleinen Handmuskeln bzw. der Feinmotorik.
Vielen Dank an alle Eltern für die Geduld beim Backen. Wir freuen uns darauf, die Plätzchen bald bei unseren Weihnachtsfeiern gemeinsam vernaschen zu können.

 

Rolf Knieling, BLAschA-Vertreter an der IGS

Posted on25 Nov 2019
Hessischer Vertreter des Bund-Länderausschusses für schulische Arbeit im Ausland (BLAschA) besucht Pasch-Schulen in Da Nang und Hanoi.
Wir haben uns gefreut, dass sich Rolf Knieling, neben dem offiziellen Programm,  auch die Zeit genommen hat, die IGS in Ho-Chi-Minh-Stadt zu besuchen.

Garten-AG

Posted on22 Nov 2019

Unter dem Motto „Essbarer Schulhof“ begannen die Junggärtner der IGS unter Leitung von Alexander Schlee (gagacovn) in der letzten Woche zu säen und zu pflanzen. Wir freuen uns schon jetzt auf die erste Ernte und sind gespannt, womit die jungen Gartenmeister uns überraschen werden.

“Kaffee mit uns”

Posted on22 Nov 2019

Zum vierten Mal in diesem Schuljahr fand am Donnerstag,21.11.2019 – Coffee with us – statt. Nach dem U6-Bereich und der Grundschule hat dieses Mal die Sekundarstufe zu einem Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften in der schönen Sitzecke vor der Villa E eingeladen.
Als Thema standen die naturwissenschaftlichen Fächer an der IGS im Vordergrund. Es ging aber auch um die anstehenden Forschungsexpeditionen ins Mekong-Delta und das Weihnachtsfest in Vietnam – wahrscheinlich, weil gerade der Weihnachtsbaum auf dem Schulhof mit roten Kugeln festlich geschmückt wurde.
Vielen Dank an die Eltern für ihren Besuch und den interessanten Austausch. Zum Abschluss haben wir noch gemeinsam das neue Labor besucht, in dem die Klasse 7 unter Anleitung von Frau Le gerade den pH-Wert von Wasser bestimmt hat.
Schön, dass die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe nun in einem neuen Labor die Möglichkeit haben, in den Fächern Biologie, Physik und Chemie Experimente durchzuführen und naturwissenschaftliche Phänomene zu erforschen.

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Wettbewerb Humboldt-Kalender 2020

Posted on20 Nov 2019

Voller Stolz möchten wir verkünden, dass das Gemeinschaftsprojekt der Klasse 2 ausgewählt wurde für den Humboldt-Kalender 2020. Unser Werk wird eine Seite dieses Kalenders füllen.
Die Deutsche Schule Sao Paulo Colegio Humboldt richtet jedes Jahr den interkontinentalen Schulwettbewerk “Städte am Fluss” aus. Dieses Jahr steht natürlich ganz im Zeichen des Naturforschers Alexander von Humboldt. Schüler*innen aus aller Welt sollten sich künstlerisch mit der wissenschaftlichen Arbeit von Humboldt auseinandersetzen – so auch die Klassen 2 bis 7 der IGS im Kunstunterricht mit amazing Mr. Wayman.
Aus 114 Kunstwerken (aus 18 Schulen aus 14 Ländern) wurden 25 ausgesucht für die Seiten des Humboldt-Kalenders. Eins dieser 25 Kunstwerke ist die Collage von Humboldt von Klasse 2.

Herzlichen Glückwunsch Klasse 2. Toll gemacht!

Workshop ueber Alexander von Humboldt an der IGS HCMC Workshop ueber Alexander von Humboldt an der IGS HCMC